Anastasia Muller – författare
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PDF, Tyska, 202216 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema: Tanz als Geste und der Zweckentfremdung des Körpers im Tanz in dem Film "Memoirs of a Geisha" von Arthur Golden. Anhand der Analyse der zentralen Tanzszene in "Memoirs of a Geisha" soll beispielhaft aufgezeigt werden, wie sich die oben genannte Synthese aus Körper- und Filmbewegung im narrativen Film äußert. In Anbetracht der Repräsentation japanischer Kultur im Film wird zuerst ein Einblick in den traditionellen japanischen Tanz und die Geisha-Institution gegeben. Des Weiteren folgt ein Rückgriff auf das Konzept der Körpertechniken nach Marcel Mauss, um die Zweckentfremdung des Körpers im Tanz zu beschreiben. Daran anschließend soll mithilfe des Gestenkonzepts nach Agamben und Merleau-Ponty kurz skizziert werden, inwiefern Tanz als Geste zu verstehen ist. Beide Ansätze werden im Analyseteil gebündelt und sowohl die filmästhetischen Mittel als auch die dargestellten Körperbewegungen werden untersucht und interpretiert. Abschließend führt das Resümee die Kernargumente zusammen.Wie Christoph Wulf beschreibt, sind Tänze nur schwer in Worte zu fassen. Ähnlich verhält es sich auch mit Gesten, denn diese sind nicht als Zeichensystem zu verstehen. Daher weisen Gesten eher einen indexikalischen Charakter auf. Sowohl Gesten als auch Tanz können kulturabhängig codiert sein, sodass es zu Missinterpretationen kommen kann, obwohl beides ursprünglich auf universellen Bewegungen beruht. Deshalb ist es umso wichtiger für gestische und tänzerische Körperbewegungen eine Sprache zu formulieren, welche die Deutung ermöglicht. In diesem Zusammenhang kann der Film dazu beitragen, diese Bewegungen einzufangen und festzuhalten, was die Auseinandersetzung damit wiederum erleichtert. Aber die Archivierung ist nicht seine einzige Funktion, denn die Kamerabewegungen und die Rhythmik der Montage können ebenfalls zu der Choreografie des Tanzes beitragen und in ihrer eigenständigen Bewegung auch als filmische Geste verstanden werden. Das verkompliziert die Analyse von Gesten und Tanz innerhalb von Filmen, die mehr statische Aufzeichnungen sind, da ein komplexes Zusammenspiel des Dargestellten mit der Darstellungstechnik vorherrscht.
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PDF, Tyska, 2023383 kr
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Sammelband aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, , Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Sammelband beinhaltet zwei Hausarbeiten und eine Bachelorarbeit. Der erste Text "Genderdiskurs im Fantasyroman "Rubinrot" von Kerstin Gier" beschäftigt sich mit einer genderorientierten Untersuchung des Romans. Zusätzlich geht es um die Forschungsfrage, inwiefern sich genderdiskursive Aspekte in dem Fantasyroman aufzeigen lassen. Den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet die Analyse der Figuren und des Plots unter der Berücksichtigung der Kriterien für eine genderorientierte Untersuchung in narrativen Texten. Im Hinblick auf die Figurenanalyse soll es zum einen um die Korrespondenz- und Kontrastrelationen nach Pfister gehen, zum anderen um die Konzeptualisierung von Figuren, welche anhand ausgewählter Charaktere veranschaulicht wird. Im zweiten Text "Genderstereotypen in der TV-Serie "Empire". Ein neuer Umgang mit Gender?" geht es um die Forschungsfrage, wie Gender in der Serie "Empire" performt wird. Die Autorin geht insbesondere auf die Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit in solchen Medien ein und erläutert anhand der Serie "Empire", wie die Protagonisten Cookie, Lucious und Jamal Lyon dargestellt werden. Die Bachelorarbeit "Die Darstellung von Gender und Identität in "Blade Runner" und "Blade Runner 2049"" beschäftigt sich mit der Darstellung von Gender und Identität in den Filmen "Blade Runner" von 1982 und "Blade Runner 2049" von 2017. Folgende Fragen werden beantwortet: Inwiefern haben Genderkonzepte in einer dystopischen Welt eine Bedeutung für die Identität? Beinhalten "Blade Runner" oder "Blade Runner 2049" frauenfeindliche Darstellungen? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, ist es notwendig zu untersuchen, mit welchen filmischen Mitteln die Bedeutung von Gender konstruiert wird und ob die Darstellungen der Figuren im Film mit den heteronormativen Gendervorstellungen brechen.
Häftad, Tyska, 2023
200 kr
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