Ob es sich um schriftliche oder mündliche, von Bildern begleitete oder getragene, lang tradierte oder zeitgenössische Erzählungen handelt - sie sind immer auch Teil eines Aushandlungsprozesses von Identität und Identitätskonzepten, die in einer Gesellschaft zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt existieren. In diesem Band widmen wir uns den Veränderungen und den spezifisch literarischen Ausformungen jener so grundlegenden Frage danach, "Wer wir denn eigentlich sind". VON DER IDENTITÄTSSTRUKTUR ZUR -DEKONSTRUKTION IN DER LITERATURIm Zuge populärkultureller Entwicklungen hat sich die Rolle literarischer Erzählungen bis zum heutigen Zeitpunkt stark gewandelt. Die Grenzen zwischen vormals als weibliche und männlich deklarierten "Charakteristika", nationalen und religiösen Zugehörigkeiten und anderen identitätsstiftenden Parametern sind undurchsichtig geworden. Dieser Sammelband möchte die Entwicklungsverläufe von der Identitätskonstruktion zur Identitätsdekonstruktion in der Literatur nachvollziehen und fragt auch nach den damit einhergehenden gesellschaftlichen Konsequenzen. Zahlreiche Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen machen diesen Band zu einem interdisziplinären und bislang noch nicht vorhandenen Beitrag zur literarischen Identitätsforschung.
Seit der Jahrtausendwende wurde das (Literar-)Asthetische Lernen durch eine bildungspolitische Zasur in den Hintergrund gedrangt, doch nun gibt es Bestrebungen, dies wieder zu andern. Die breite Akzeptanz phanomenologischer Ansatze und damit die Aufwertung der Erfahrung im Unterschied zu einem regelgeleiteten Lernen, nimmt mittlerweile in der Fachdidaktik Deutsch einen festen Platz ein und interdisziplinare Ansatze, etwa Kooperationen mit der Kunstpadagogik, haben das Spektrum der asthetischen Dimensionen und didaktischen Zugange stark erweitert. Dieses ide-Heft bietet eine Zusammenfuhrung neuer Ideen im Bereich der literarasthetischen Erfahrung und stellt sowohl theoretische Grundlagen als auch intermediale Bezugsmoglichkeiten und konkrete Interpretations- und Unterrichtskonzepte zum Thema vor.
Ob es sich um schriftliche oder mündliche, von Bildern begleitete oder getragene, lang tradierte oder zeitgenössische Erzählungen handelt - sie sind immer auch Teil eines Aushandlungsprozesses von Identität und Identitätskonzepten, die in einer Gesellschaft zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt existieren. In diesem Band widmen wir uns den Veränderungen und den spezifisch literarischen Ausformungen jener so grundlegenden Frage danach, "Wer wir denn eigentlich sind". VON DER IDENTITÄTSSTRUKTUR ZUR -DEKONSTRUKTION IN DER LITERATURIm Zuge populärkultureller Entwicklungen hat sich die Rolle literarischer Erzählungen bis zum heutigen Zeitpunkt stark gewandelt. Die Grenzen zwischen vormals als weibliche und männlich deklarierten "Charakteristika", nationalen und religiösen Zugehörigkeiten und anderen identitätsstiftenden Parametern sind undurchsichtig geworden. Dieser Sammelband möchte die Entwicklungsverläufe von der Identitätskonstruktion zur Identitätsdekonstruktion in der Literatur nachvollziehen und fragt auch nach den damit einhergehenden gesellschaftlichen Konsequenzen. Zahlreiche Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen machen diesen Band zu einem interdisziplinären und bislang noch nicht vorhandenen Beitrag zur literarischen Identitätsforschung.
Seit der Jahrtausendwende wurde das (Literar-)Asthetische Lernen durch eine bildungspolitische Zasur in den Hintergrund gedrangt, doch nun gibt es Bestrebungen, dies wieder zu andern. Die breite Akzeptanz phanomenologischer Ansatze und damit die Aufwertung der Erfahrung im Unterschied zu einem regelgeleiteten Lernen, nimmt mittlerweile in der Fachdidaktik Deutsch einen festen Platz ein und interdisziplinare Ansatze, etwa Kooperationen mit der Kunstpadagogik, haben das Spektrum der asthetischen Dimensionen und didaktischen Zugange stark erweitert. Dieses ide-Heft bietet eine Zusammenfuhrung neuer Ideen im Bereich der literarasthetischen Erfahrung und stellt sowohl theoretische Grundlagen als auch intermediale Bezugsmoglichkeiten und konkrete Interpretations- und Unterrichtskonzepte zum Thema vor.