Dieser Band untersucht wichtige Stationen der Vor- und Frühgeschichte der Aufklärung, zentrale Denker und Tendenzen der Aufklärungsepoche und deren Fortwirken. Es wird gezeigt, wie aufklärerische Impulse konzeptualisiert wurden und in Rezeption und Kritik mit aufklärungskritischen Positionen verflochten sind. Die Autoren rekonstruieren ursprüngliche Entwürfe, Korrekturen und Überbietungen und leisten so selbst eine Fortführung der Aufklärung, indem die aufklärerische Vernunft mit Kritik angereichert und dadurch reflexiv eingeholt wird. Nur die über ihre eigene Geschichte und ihre blinden Flecke aufgeklärte Vernunft kann der ursprünglichen Intention einer Emanzipation durch Kritik unter den komplexen Bedingungen der Gegenwart gerecht werden.
Kulturelle und religiöse Pluralität sind heute sowohl globale wie lokale Phänomene und gelten häufig als Ursache von Konflikten und Auseinandersetzungen. Auf der theoretischen Ebene treten damit Fragen des Verstehens und des Verhältnisses von Individuum und Kultur ins Zentrum des Interesses. In dieser Situation kann die Philosophie die begrifflichen und praktischen Probleme analysieren und Lösungswege skizzieren. Unter Rückgriff auf kulturphilosophische und kulturtheologische Positionen und unter Einbezug politologischer und ethnologischer Perspektiven werden hier verschiedene Zugänge zur Interkulturalität fruchtbar gemacht. Dabei werden grundlegende Fragen nach Begriff, Funktion und Bedeutung von Kultur diskutiert und mögliche Orientierungen in dem Problemfeld entworfen.
Dieser Band untersucht wichtige Stationen der Vor- und Frühgeschichte der Aufklärung, zentrale Denker und Tendenzen der Aufklärungsepoche und deren Fortwirken. Es wird gezeigt, wie aufklärerische Impulse konzeptualisiert wurden und in Rezeption und Kritik mit aufklärungskritischen Positionen verflochten sind. Die Autoren rekonstruieren ursprüngliche Entwürfe, Korrekturen und Überbietungen und leisten so selbst eine Fortführung der Aufklärung, indem die aufklärerische Vernunft mit Kritik angereichert und dadurch reflexiv eingeholt wird. Nur die über ihre eigene Geschichte und ihre blinden Flecke aufgeklärte Vernunft kann der ursprünglichen Intention einer Emanzipation durch Kritik unter den komplexen Bedingungen der Gegenwart gerecht werden.
Kulturelle und religiöse Pluralität sind heute sowohl globale wie lokale Phänomene und gelten häufig als Ursache von Konflikten und Auseinandersetzungen. Auf der theoretischen Ebene treten damit Fragen des Verstehens und des Verhältnisses von Individuum und Kultur ins Zentrum des Interesses. In dieser Situation kann die Philosophie die begrifflichen und praktischen Probleme analysieren und Lösungswege skizzieren. Unter Rückgriff auf kulturphilosophische und kulturtheologische Positionen und unter Einbezug politologischer und ethnologischer Perspektiven werden hier verschiedene Zugänge zur Interkulturalität fruchtbar gemacht. Dabei werden grundlegende Fragen nach Begriff, Funktion und Bedeutung von Kultur diskutiert und mögliche Orientierungen in dem Problemfeld entworfen.