Angelika Reimann – författare
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Der de Gruyter Verlag nimmt nach längerer Editionspause die von Ernst und Renate Grumach 1965 begründete Edition „Goethe. Begegnungen und Gespräche“ wieder auf, um sie zu vollenden. Die Quellendokumentation verfolgt das Anliegen, die Begegnungen und Gespräche Goethes philologisch gesichert und in möglichster Vollständigkeit zu sammeln und zu publizieren. Bisher erschienen sind die Bände I bis VI, Goethes Leben von seiner Geburt bis zum Jahre 1808 umfassend. Mit dem nun erscheinenden Band XIV werden die Jahre 1823/24 dokumentiert. In Vorbereitung sind die Bände VII (1809/10, Bearb. R. Grumach) und VIII (1811/12, Bearb. A. Schmidt-Peter). Die Edition geht weit über das von Wolfgang Herwig auf der Grundlage von Biedermanns Quellensammlung im Artemis & Winkler Verlag erschienene Werke „Goethes Gespräche“ (1965‑1987, nicht mehr lieferbar) hinaus, indem auch Goethes eigene Zeugnisse (Tagebücher, Briefe, Werke usw.) aufgenommen werden. Bereits veröffentlichte Quellen werden nach philologisch gesichertem Druck zitiert und eine Vielzahl unveröffentlichter Quellen nach den Handschriften dargeboten. Darüber hinaus wird eine möglichst exakte Datierung der Gespräche geleistet, so dass neue Perspektiven auf biographische und werkgeschichtliche Phänomene gewonnen werden können.
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Der Band umfasst die Jahre 1815/16. Im Mittelpunkt des Jahres 1815 steht Goethes letzte Reise in seine Heimat an Rhein und Main, auf der er mit Persönlichkeiten wie dem Freiherrn von und zum Stein, Ernst Moritz Arndt, den Philologen Heinrich Eberhard Gottlob Paulus, Friedrich Creuzer und Wilhelm Grimm sowie den Kunstsammlern Fochem, Wallraf und den Brüdern Boisserée zusammentrifft. In der Folge entsteht die Denkschrift „Kunst und Altertum am Rhein und Main“. Goethes Aufenthalte auf der Gerbermühle und die Begeggen mit Marianne Willemer verleihen der Entstehung des „West-östlichen Divan“ maßgebliche Impulse. Im Zuge der Neuordnung der Behörden wird Goethe zum Staatsminister ernannt.
Anfang des Jahres 1816 weilt Johann Gottfried Schadow in Weimar, um mit Goethe die Gestaltung des Rostocker Blücher-Denkmals zu beraten. Nach dem Tod seiner Frau Christiane verbringt Goethe den Sommer 1816 in Bad Tennstedt, wo er sich vor allem naturwissenschaftlichen Studien widmet.
Wie in den bisher erschienenen Bänden werden gedruckte (oft nach der Handschrift revidierte) und mehr als 200 ungedruckte Zeugnisse zugänglich gemacht.
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Der Band umfasst die Jahre 1815/16. Im Mittelpunkt des Jahres 1815 steht Goethes letzte Reise in seine Heimat an Rhein und Main, auf der er mit Persönlichkeiten wie dem Freiherrn von und zum Stein, Ernst Moritz Arndt, den Philologen Heinrich Eberhard Gottlob Paulus, Friedrich Creuzer und Wilhelm Grimm sowie den Kunstsammlern Fochem, Wallraf und den Brüdern Boisserée zusammentrifft. In der Folge entsteht die Denkschrift „Kunst und Altertum am Rhein und Main“. Goethes Aufenthalte auf der Gerbermühle und die Begeggen mit Marianne Willemer verleihen der Entstehung des „West-östlichen Divan“ maßgebliche Impulse. Im Zuge der Neuordnung der Behörden wird Goethe zum Staatsminister ernannt.
Anfang des Jahres 1816 weilt Johann Gottfried Schadow in Weimar, um mit Goethe die Gestaltung des Rostocker Blücher-Denkmals zu beraten. Nach dem Tod seiner Frau Christiane verbringt Goethe den Sommer 1816 in Bad Tennstedt, wo er sich vor allem naturwissenschaftlichen Studien widmet.
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