The beginning of the Protestant Reformation is often dated to Luther''s Ninety-five Theses in 1517, but those theses might have been forgotten if not for the events that followed. This book begins with the Ninety-five Theses and outlines the subsequent events that shaped the Reformation at least as much as the Ninety-five Theses, and quite possibly more. It provides a trove of primary documents by Luther and his opponents, along with commentary by historians who understand the theological issues at stake. Spanning the major milestones from 1517 to 1521, it concludes with the edicts that excommunicated Luther and the judgment against him with the imperial Edict of Worms. By drawing attention to these texts and events, the book gives a more complete picture of how the Reformation began.
Der Reformationshistoriker Scott Hendrix vertrat die Auffassung, dass die verschiedenen Reformationsbewegungen eine wesentliche Gemeinsamkeit hatten: Es waren alles Versuche, das Europa des sechzehnten Jahrhunderts weiter zu christianisieren. Während die frühere Forschung vor allem die theologischen Unterschiede und Streitigkeiten unter den Reformatoren hervorhob, sah Hendrix einen grundlegenden Zusammenhalt durch das gemeinsame Ziel der Christianisierung. In diesem Band äußern sich neunzehn Reformationshistoriker anhand breitgefächerter Aspekte der Reformationsforschung zu Hendrix' These, wobei sie ihre eigenen Forschungsansätze anwenden, um den Nutzen dieser Christianisierungs-These zu prüfen. Indem sie sich mit spätmittelalterlichen Reformationsbewegungen, Luthers Bestreben um eine Reform, Veränderungen der Lebensbedingungen von Frauen und Familien, Bemühungen, das Konzept der Frömmigkeit neu zu gestalten und den theologischen Kontroversen während des späten Mittelalters und der Reformation auseinandersetzen, entzündet sich eine Debatte um die Brauchbarkeit der Makrogeschichte und die Bedeutung der Reformation als einer Epoche der europäischen Geschichte.