Im Alltag von Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen spielen Essen und Trinken, sowie Ernährung und Essenszeiten eine zentrale Rolle. Angesprochen werden Menschen mit Mehrfachbehinderungen, Menschen im Wachkoma und Menschen mit kognitiven Behinderungen wie Demenz. Das Praxishandbuch · benennt Probleme des Essens und Trinkens bei Menschen mit schweren Beeinträchtigungen und zeigt Ursachen auf · gibt umfassende praktische Hilfen bei Menschen mit sensorischen und motorischen Problemen, bei Schluckstörungen, Aufstossen, Übelkeit sowie bei Mangel- und Unterernährung · nennt Hilfsmittel hinsichtlich der Körperhaltung und Positionierung und zeigt Fördermöglichkeiten auf bezüglich der Technik des Essens- und Trinkenreichens, der Verdauungsförderung, der Basalen Stimulation sowie der Sondenernährung · berücksichtigt interdisziplinäre Sichtweisen von Pädagogik, Pflege und Therapie sowie die Biografie des Betroffenen und die Zusammenarbeit mit Angehörigen bei der Förderplanung. Aus dem Inhalt: · Entwicklungsphysiologische und-psychologische Grundlagen des Essens, Trinkens und Schluckens bezüglich Schluckstörungen, Aspiration, Reflux und Erbrechen · Möglichkeiten der Diagnostik · Möglichkeiten der Förderung wie Haltung und Positionierung, Vorbereitung des Mundbereiches sowie motorische und sensorische Förderung · Förderung im institutionellen Alltag durch Gestaltung von Essenssituationen, gemeinsames Kochen und Rituale.
Del 946 - Europaeische Hochschulschriften / European University Studie
Ziel des Buches ist es, anhand der in der deutschsprachigen Literatur bekannten Förder- und Therapiekonzepte zum Thema Förderung des Essens, Trinkens und Schluckens bzw. Dysphagietherapie, Möglichkeiten der Wiederanbahnung dieser Fähigkeiten von Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen im Koma und in den frühen Komaremissionsphasen aufzuzeigen. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Konzepte «Funktionelle Dysphagietherapie» von Gudrun Bartolome und «Basale Stimulation» von Andreas Fröhlich. Diese Konzepte werden auf ihre wissenschaftlichen Hintergründe, ihre Entwicklung und ihre Fördervorschläge hin genau untersucht. Weiter stellt die Autorin ihre eigene Vorgehensweise bei der Förderung des Essens, Trinkens und Schluckens dar und begründet diese anhand der gewonnenen Erkenntnisse.