Arnd Kluge – författare
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PDF, Tyska, 2012535 kr
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In der ersten komprimierten deutschen Geschichte der Zünfte seit über 25 Jahren revidiert der Autor deren traditionell negatives Bild. Der Band beleuchtet die Entwicklung von der Gründung der ersten Zünfte im 12. bis zu ihrer Abschaffung im 19. Jahrhundert und arbeitet dabei den Forschungsstand gut nachvollziehbar auf. Außer dem Schwerpunkt Deutschland behandelt die Studie auch Österreich, die Schweiz und in Ausblicken die europäischen Nachbarn und die weltweite Entwicklung.Abschließend geht der Autor auf die Nachwirkungen des Zunftwesens ein – in Innungen, Handwerkskammern, Genossenschaften und Gewerkschaften.
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PDF, Tyska, 2020955 kr
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Hartporzellan wurde 1708 von einer Arbeitsgruppe um Johann Friedrich Böttger in Sachsen erfunden. Die Porzellanindustrie ist ein seltenes Beispiel für den langfristigen Erfolg von Manufakturen. Arnd Kluge analysiert Herkunft und Entwicklung der deutschen Porzellanindustrie von den Anfängen bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 und unterscheidet dabei drei Perioden: die Phase der frühen Manufakturen, die häufig eng an Fürstenhäuser gebunden waren, die Phase eines regionalen Systems aus Privatunternehmen, die 1760 in Thüringen begann, und schließlich die Phase der Industrialisierung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.Kluge betrachtet die Porzellanindustrie im Hinblick auf ihre natürlichen Ressourcen, die Produktion, Handel und Konsum, die Technologie, Unternehmer und Arbeiterschaft, Betriebe und ihre Umwelt. Zudem untersucht er die Standortwahl, die Bedeutung der Regionen und die wichtigsten Schritte der Industrialisierung ebenso wie die Rolle der Porzellanindustrie im Globalisierungsprozess. Schließlich fragt er, ob die Entwicklung der deutschen Porzellanindustrie typisch für die Industrialisierung kleiner und mittlerer Unternehmen ist.
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PDF, Tyska, 2021522 kr
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Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war Fast Food eine ungewollte Notwendigkeit der breiten Bevölkerung, die sich keine aufwendige Küche leisten konnte. Als das Bürgertum zur vorherrschenden Gesellschaftsschicht wurde, wurden mehrgängige Menüs und Restaurants mit Speisen à la carte zum Standard, an dem sich später auch die Arbeiterschaft orientierte. Die Fleißrevolution, die doch Anlass geboten hätte, das Essen zu beschleunigen, brachte mit Kartoffeln und Kaffee weitere verlangsamende Elemente in die Ernährung. Die Jahrtausende alte Imbisskultur der "kleinen Leute" blieb in sich stets wandelnden Formen bis zur Gegenwart erhalten und fand nach 1900 auch Liebhaber im Bürgertum, die gerne die eine und andere Abkürzung der Ernährung in ihren Lebensstil implementierten. Impulse zur Beschleunigung kamen aus dem wachsenden Wohlstand, technologischen und organisatorischen Innovationen, politischen Einflüssen und der Industrialisierung. Trotzdem gab es keine gerade Linie zu immer schnellerem Essen. Trends zur Beschleunigung standen und stehen retardierende Elemente gegenüber. Erst die Auflösung des Bürgertums und die Individualisierung der Lebensstile seit den 1960er Jahren verhalfen Fast Food zur Vorherrschaft in der Ernährung.
Häftad, Tyska, 2024
977 kr
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PDF, Tyska, 2024828 kr
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Mehr als 600.000 Vereine prägen die bundesdeutsche Gegenwart. Trotzdem fehlt eine zusammenfassende Darstellung der deutschen Vereinsgeschichte. Vereine sind einerseits wesentlicher Bestandteil der Zivilgesellschaft, haben aber andererseits einen schlechten Ruf als Ort der sprichwörtlichen "Vereinsmeierei". Arnd Kluge stellt die wichtigsten Sparten der deutschen Vereinslandschaft der letzten zwei Jahrtausende vor: die Anfänge in der römischen Antike, in Mittelalter und früher Neuzeit, Impulse bürgerlicher Vereine seit dem 18. Jahrhundert, die Massenbewegung seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Vereinsfeindlichkeit des Nationalsozialismus und der DDR. In epochenübergreifenden Kapiteln fragt er nach ihrer Integrationskraft, dem Stadt-Land-Verhältnis, Frauen, Kindern und Jugendlichen in Vereinen und der Vereinsdemokratie. Der Autor überprüft Thesen zur Bedeutung von Vereinen für Bürgertum und Arbeiterbewegung sowie ihren Beitrag zu Nationalismus und Demokratie. Aktuelle Entwicklungen wie der Aufstieg von Bürgerinitiativen oder Fördervereinen erscheinen in ihrem historischen Zusammenhang. Es zeigt sich: Die große Zeit der Vereine ist noch längst nicht vorbei.
Häftad, Tyska, 2018
106 kr
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