Arno Schilberg – författare
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PDF, Tyska, 2023383 kr
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Wo ist der »Ort« des Menschen? Wohn- und Arbeitsort, Heimat und Land, ja die Erde als "Ort" des Menschen stehen nicht mehr wie bislang für die äußere und innere Verortung von Menschen. Die Lebensumstände des Smartphone- und IT-vernetzten Hochgeschwindigkeitsmenschen stellen ebenso Fragen an seine Ortsgebundenheit wie die geplanten Weltraummissionen zum Mond oder Mars. Ist der Mensch virtuell delokalisiert – oder gar ein Kosmopolit, der die Erde verlässt? Wie hat sich der familiäre Ort entwickelt? Welchen Ort nehmen wir im Wirtschaftsleben ein? Welche Bedeutung und welche heilsgeschichtliche Deutung kommt alt- und neutestamentlichen Orten zu? Wo und worin sind christliche Gemeinden heute verortet? Diesem breiten Spektrum von Fragen ist der Band gewidmet.Mit Beiträgen von Johann Hinrich Claussen, Alfred Krabbem Reinhold Ewald, Dirk Engelmann, Klaus Dörre, Rüdiger Lux, Andreas Lindemann, Friederike Nüsssel und Tobias Holischka.[Of the Place of Humans]Where is the »place« of humans? The place where people live and work, their home and country, and even the earth as their "place" – these no longer stand for the external and internal placing of people as they have in the past. The living conditions of high-speed human beings, linked with Smartphones and IT, pose questions about their sense of place just as much as the planned space missions to the moon or Mars. Are humans virtually delocalized – or even cosmopolitans who leave the earth? How has familial place evolved? What place do we occupy in economic life? What is the significance and what interpretation from salvation history is assigned to Old and New Testament places? Where and wherein are Christian communities located today? This volume is dedicated to this broad spectrum of questions.
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PDF, Tyska, 2022455 kr
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In seinem umstrittenen Urteil vom 26. Februar 2020 hob das Bundesverfassungsgericht das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung auf und erklärte § 217 StGB, der dies unter Strafe stellte, für nichtig. Dabei kam dem Recht auf Suizid als Ausdruck der Selbstbestimmung ein hoher Stellenwert bei. Zugleich wurde dem Gesetzgeber aufgegeben, die Suizidhilfe unter Beachtung der Selbstbestimmung über das eigene Leben ggf. neu zu regeln. In einer gemeinsamen Stellungnahme kritisierten die beiden Kirchen das Urteil scharf. Nachdem in der Folgezeit eine differenzierte Diskussion einsetzte und auch bereits mehrere Gesetzentwürfe für eine Neuregelung sowohl aus der Politik wie aus der Wissenschaft vorlagen, fand noch in der letzten Legislaturperiode eine erste sogenannte Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag statt. Zu allen maßgeblichen Facetten des Themas veranstaltete die Juristische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum im Sommersemester 2021 eine interdisziplinäre Gesprächsreihe, deren Beiträge dieser Band dokumentiert.
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PDF, Tyska, 2023364 kr
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Mit seinem Beschluss vom 16. Dezember 2021 hat das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber auferlegt, unverzüglich geeignete Vorkehrungen zu treffen, um im Fall einer Triage jede Benachteiligung wegen einer Behinderung hinreichend wirksam zu verhindern. Dabei ist mit Triage eine Situation gemeint, in der intensivmedizinische Ressourcen nicht für alle Behandlungsbedürftigen ausreichen, sodass über deren Verteilung entschieden werden muss. Nach Ansicht des Gerichts können die bisher bestehenden fachlichen Empfehlungen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) das Risiko einer Diskriminierung durch ärztliches und pflegendes Gesundheitspersonal nicht ausschließen. Damit hat es eine Handlungspflicht des Gesetzgebers aus dem Verbot der Benachteiligung wegen einer Behinderung nach Art. 3 Abs. 3 Satz 2 Grundgesetz abgeleitet.Über die Konsequenzen des Urteils diskutierten Vertreter verschiedener Disziplinen während zwei Online-Veranstaltungen. Das E-Book dokumentiert Beiträge aus medizinischer, theologischer und juristischer Perspektive.