Barbara Segelken – författare
Visar alla böcker från författaren . Handla med fri frakt och snabb leverans.
4 produkter
4 produkter
Inbunden, Tyska, 2009
1 028 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
E-bok
PDF, Tyska, 20141 149 kr
Läs direkt efter köp
Das Bild des vormodernen Staates wird in der Regel mit der Repräsentation des Königskörpers in Verbindung gebracht. Demgegenüber legt die Autorin ihr Augenmerk auf Visualisierungen staatlicher Zusammenhänge in Form der Kunstkammer, des Setzkastens, der Staatstafel und der Tabelle, die das Bild des Staates zu konstruieren suchten. Mit Blick auf die Handhabung von gesammelten Objekten und Informationen beschreibt sie Ordnungsverfahren und Argumentationsstrategien aus Museologie und Statistik. Im Zentrum steht dabei die Frage nach dem spezifisch politischen Potential frühneuzeitlicher Sammlungspraktiken. Inwiefern bilden diese gesellschaftspolitische Verhältnisse nicht nur ab, sondern produzieren sie selbst mit? Welche Argumentationstopoi tauchen in den museologischen und staatsbeschreibenden Texten wiederholt auf? Wie wurden vor dem Hintergrund von Ordnungsbestrebungen Daten und Objekte in funktionale Kontexte gesetzt? Dass Museologie und Staatsbeschreibung in der Entwicklung parallel verliefen und ähnliche Ordnungs- und Überblickssysteme entwarfen, wird an den Positionen der Autoren Samuel Quiccheberg, Johann Daniel Major, Gottfried Wilhelm Leibniz, Carl von Linné und Friedrich Anton von Heinitz anschaulich gemacht. Im zweiten Schritt werden die Zusammenhänge zwischen Kunstkammer und Ordnung des Staatswesens am Beispiel Berlins und Brandenburg-Preußens herausgearbeitet. Die inventarisierende und historisierende Erfassung und Ordnung der Besitztümer des Souveräns diente zwar einem propagandistischen Zweck, im Feld der politischen Vorgaben wurden jedoch Formen eines (politischen) Wissens sichtbar, das sich der monarchischen Kontrolle entzog und sich als Staatsgewalt verselbständigte.
Häftad, Tyska, 2024
380 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Häftad, Engelska, 2024
440 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Spoken words, writing, and images originate in social and cultural contexts and so are fraught with meanings, are vehicles of values and norms. They inevitably also demarcate boundaries, serving to class people as members of groups or outsiders. This adds to the urgency of the question of what can in fact be said and shown, and who or what determines those limits.The present catalogue addresses these concerns through a survey of eminent art of the twentieth and twenty-first centuries. The works gathered in it speak to mechanisms of inclusion and exclusion, to categorizations and the narratives that were created to sustain them. And they remind us that these phenomena are human-made, which is also to say, susceptible to change - that we share responsibility for them.