Benjamin Lahusen – författare
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Inbunden, Engelska, 2026
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Drawing on extensive archival records, Business as Usual shows how the legal system in Germany continued to operate with the same personnel, administrative routines, and institutional habits between 1943 and 1948, despite violence, mass murder, bombings, and regime change. This strict adherence to legal formalism acted as a “normalization machine” for mass atrocities, facilitating the compromised but seamless transition into the post-war administration. By tracing everyday judicial work in extraordinary circumstances, it reveals how legal institutions endure, adapt, and serve an inestimable purpose even in moments of profound upheaval. Moreover, only within the framework of the normal, ordinary law could the ideological exception of Nazi law unfold. In other words: besides the banality of evil, there is also evilness in banality.
Inbunden, Tyska, 2022
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Häftad, Tyska, 2026
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Inbunden, Tyska, 2026
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Ziel der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik war auch die massenhafte und gewaltvolle Umverteilung von Vermögenswerten. Die Rückabwicklung dieses Raubzuges begann mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges unter alliierter Besatzung und durchlief in der Bundesrepublik nachfolgend verschiedene Phasen. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde der Umgang mit Vermögenswerten aus der Zeit des Holocaust noch einmal neu verhandelt. Anlässlich der 1998 verabschiedeten Washington Principles on Nazi-Confiscated Art entschied man sich in Deutschland gegen eine rechtliche Lösung, verwies aber gleichwohl auf die Leitlinien der Gesetzgebung der Nachkriegszeit.Damit wurde die seit 1998 praktizierte Restitutionspraxis in die Tradition der Rückerstattungsgesetzgebung seit 1945 gestellt, ohne jedoch selbst Rechtsqualität anzunehmen. Der nunmehr vorgelegte historisch-kritische Kommentar macht diese Zusammenhänge und die damit eröffneten Spannungen systematisch sichtbar. Er erschließt den Zugang zu den Prüfungskriterien und analysiert ihre Interpretationsgeschichte bis in die Gegenwart. So lassen sich gegenwärtige Strukturen historisch nachvollziehen und kritisch bilanzieren. Der Kommentar liefert eine historisch-kritische Bestandsaufnahme, die einen fundierten Umgang mit NS-Raubgut ermöglicht und die Lösungen der Vergangenheit für morgen weiterdenkt.
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PDF, Tyska, 20181 133 kr
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Der Band schließt an die 2014 erschienenen Ersten Babelsberger Gespräche an, die ein spontan organisiertes Diskussions- und Forschungsforum zu "Recht und Unrecht im Nationalsozialismus" sein wollen. Themenkreise sind die Desiderate der Forschung, das Verhältnis von Recht und Moral, Herrschaftstechniken und Herrschaftsfelder im "Dritten Reich", die Rolle der Kirchen sowie Aspekte der Universitätsgeschichte und des Völkerrechts.
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Tyska, 201973 kr
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Friedrich Carl von Savigny gilt als der bedeutendste deutsche Rechtsgelehrte. Die adlige Herkunft ermöglichte ihm den Zugang zu den höchsten Staatsämtern, sein feinsinniger Intellekt brachte ihn in enge Verbindung zu den maßgeblichen Dichtern der Zeit. Seine Lehre vom Volksgeist als dem Ursprung allen Rechts verband diese beiden Welten: Aus dem Gedankengut der Romantik entwarf er ein Programm, mit dem das alte Naturrecht überwunden und der Weg für eine neue Rechtsordnung gebahnt werden sollte. Aber so revolutionär seine Wissenschaft auch war, politisch stand er den Fortschritten seiner Zeit ablehnend gegenüber. Beides wirkt bis heute nach: Savignys wissen schaftliches Selbstverständnis prägt die Rechtslehre noch genauso wie seine Skepsis gegenüber politischen Veränderungen.Dieser Spannung zwischen Aufbruch und Stagnation in Leben, Werk und Nachwirken Savignys geht Benjamin Lahusen in seinem elegant und kenntnisreich geschriebenen Savigny-Porträt nach.