Bernhard Olpen – författare
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PDF, Tyska, 20151 079 kr
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Johann Karl Vietor zählt zu den führenden Vertretern einer alternativen, reformistischen Kolonialpolitik, die sich seit der Jahrhundertwende immer größeres, öffentliches Gehör verschaffen konnte. Aus dem Umfeld der Bremer Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts kommend und eng verzahnt mit neupietistischen und sozial-konservativen Strömungen, gelang es ihm, ein Netzwerk aus protestantischen Missionsgesellschaften und selbständigen Kaufleuten zu knüpfen, das aus jeweils unterschiedlichen Motiven auf eine Förderung der eigenständigen Marktfähigkeit der indigenen kolonialen Bevölkerung drängte. Bernhard Olpen legt mit seiner Arbeit erstmals eine umfassende biografische Untersuchung zu einem der führenden Kolonialkaufleute der deutschen Kolonialära vor und kann dabei auch die schwierigen Rahmenbedingungen für die deutsche Kolonialwirtschaft nach dem Ersten Weltkrieg aufzeigen, da Vietor als einem der ganz wenigen deutschen Unternehmer ein Neuanfang in den togoischen Mandatsgebieten gelang. Daneben öffnet die Untersuchung auch den Blick für die Zusammenhänge innerhalb des weit verzweigten christlich-nationalen Konservatismus des Kaiserreiches und der Weimarer Republik.
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Heilungen, prophetische Eindrücke, Befreiungsdienste und andere geistliche Kraftwirkungen gehören zur pfingstlich-charismatischen Spiritualität. Doch soziale Medien schaffen neue Bühnen für Einzelne außerhalb gewachsener gemeindlicher Verantwortung. Das eröffnet Chancen, birgt aber auch Risiken. Wie kann ein verantwortungsvoller Umgang mit den Gaben des Heiligen Geistes gelingen? Wie lässt sich Raum für Gottes Wirken schaffen, ohne geistliche Vermessenheit oder ungesunde Abhängigkeiten zu fördern?Die vorliegende Ausgabe von Theologie Heute verbindet theologische Reflexion mit praxisnahen Perspektiven und zeigt Wege auf, wie geistliche Gaben kraftvoll und verantwortlich zum Aufbau der Gemeinde gelebt werden können – ohne den Geist zu dämpfen.
112 kr
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"Ende gut … alles gut!" – So könnte das (erhoffte und gewünschte) Fazit zur christlichen Endzeiterwartung lauten. Allerdings wird diese Kurzformel den vielen Fragen und Spekulationen nicht gerecht; auch blendet es aus, dass ganz unterschiedliche "Endzeitszenarien" in christlichen Kreisen verbreitet wurden (und werden).Wer sich jedoch ernsthaft mit den Aussagen der Bibel zur Endzeit befassen möchte, kommt an der Verkündigung Jesu und der Apostel nicht vorbei. Die erste Christenheit hoffte auf die nahe Wiederkunft Christi (1Thess 4,13ff), um an der Vollendung seiner messianischen Herrschaft teilzuhaben. Diese eschatologische (Nah-)Erwartung geriet im Laufe der Kirchengeschichte in den Hintergrund. Nur Randgruppen entdeckten sie wieder, darunter die frühe Pfingstbewegung, die erwartungsvoll und mit Glauben betete: "Herr, komme bald!"Dieser Band soll dem Leser helfen: 1. die Endzeitbotschaft Jesu im Lichte des frühjüdischen Hintergrunds besser zu verstehen; 2. die lebhafte Erwartung der Wiederkunft Christi (Maranatha) als Kern der christlichen Hoffnung und Spiritualität neu zu würdigen; 3. dem "Verlust der Naherwartung der Wiederkunft Christi" (Olpen) in der westlichen Pfingstbewegung entgegenzuwirken und zu neuer Vitalität verhelfen. Schließlich soll auch ein Einblick in die Entwicklung der Eschatologie innerhalb der Pfingstbewegung gewährt werden. Der letzte Beitrag endet daher in einem Plädoyer für eine Erneuerung der eschatologischen "Naherwartung".Mit Beiträgen von:Ole Dost, Hubert Jurgensen und Bernhard Olpen
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Tyska, 202587 kr
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In den letzten Jahren ist das klassische basisdemokratische Vereinsmodell in einer zunehmenden Zahl pfingstlich-charismatischer Gemeinden zugunsten alternativer Organisationsformen in den Hintergrund getreten. Welche Gründe sind dafür verantwortlich? Werden dadurch die Mitwirkungsmöglichkeiten der Zugehörigen eingeschränkt? Die vorliegende Ausgabe von Theologie Heute nimmt zunächst die Frage in den Blick, was das Wesen der Gemeinde vom Neuen Testament her ist. In einem zweiten Schritt fragen wir, welche Zeichen der Kirche gegeben sind, durch die sie Menschen vergewissert, dass sie Teil der Ecclesia Gottes sind. In einem dritten Schritt gehen wir der Frage nach, wie sich Mitwirkungsrechte und Mitwirkungsmöglichkeiten der Gemeindeglieder im Laufe der Entwicklung der Gemeinden des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) gestaltet und verändert haben.
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Tyska, 201987 kr
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Das Schriftverständnis ist bei der Frage nach Normen für Lehre und Leben von entscheidender Bedeutung. Handelt es sich bei der Bibel um ein historisches Dokument wie jedes andere aus vergangenen Zeiten?Oder kann sie für sich in Anspruch nehmen in Inhalt und Form Dokument des Handelns Gottes in der Geschichte zu sein und zuverlässige Quelle, um den Willen Gottes für unser Leben zu erfahren?Ausgehend von einem historischen Blick auf das Verständnis der Schrift in der Geschichte, stellt der Band den hermeneutischen Ansatz vor, wie ihn das Präsidium des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR (BFP) vertritt und entfaltet ihn in einer exegetischen Anwendung zur Frage des Sex vor der Ehe.
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Tyska, 202187 kr
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In den letzten Jahren kann man in der pfingstlich-charismatischen Szene das Wachsen einer neuen Leitungskultur beobachten. Das klassische Modell des gleichberechtigten Kollegiums von Ältesten scheint den vielfältigen Anforderungen vielerorts nicht mehr gewachsen zu sein. Größere werdende Gemeinden einerseits und reduzierter zeitlicher Einsatz ehrenamtlicher Kräfte andererseits spielen hier genauso eine Rolle, wie der wachsende Anspruch an Form und Performance durch Gemeinde und Gesellschaft. Wie passt all das mit der herkömmlichen Interpretation der ekklesiologischen Texte des Neuen Testamentes zusammen? Gibt es überhaupt das biblische Leitungsmodell? Woran kann und sollte man sich orientieren? Die Beiträge der vorliegenden Ausgabe zum 2. Theologischen Studientag des BFP 2021 gehen diesen Fragen nach und wollen damit eine Hilfestellung anbieten.