Schreiben ist Leben und Gedichte sind kondensiertes Leben. Mit Wortkreationen und Gedankenflügen nehmen Caroline Ausserers Gedichte uns mit auf einen Traumflug, gefüllt mit Sternenblicken, Himmelrosen und Perlenwörtern. Aber der Flug ist auch gesäumt von Trauerblicken und Dornenwörtern.Bei diesen über Jahre gesammelten Gedichten erkundet die Autorin, wie auf den Traum von und die Sehnsucht nach der Liebe die Enttäuschung und der Schmerz folgen. Doch daran gewachsen, entsteht ein neues Ich, das gestärkt wieder Hoffnung auf eine glückliche Zukunft schöpft.
Das Thema «Menstruation» ist in der sogenannten fortschrittlichen westlichen Welt immer noch tabuisiert. Seit der Antike gilt die Menstruation als «Zeichen weiblicher Minderwertigkeit». Die Diskriminierung von Frauen aufgrund ihrer Physiologie zieht sich wie ein roter Faden durch die Jahrhunderte. Ausgehend von diesem gesellschaftlichen «Un-Wert» untersucht die Autorin die Rolle der Menstruation in außereuropäischen Gesellschaften und ihre Verbindung mit dem rituellen Komplex der Mädcheninitiationen. Anhand von vier weiblichen Initiationsriten in Sambia und Ecuador analysiert die Autorin die kulturellen Bedeutungen der Menstruation bei diesen Ethnien im Detail. Die Ergebnisse der Studie können dazu beitragen, aus dem interkulturellen Vergleich zu einem positiven Körpererleben und Körper-Selbstbewußtsein zu gelangen.