In der jüngeren makroökonomischen Forschung wird die Region im Sinne subnationaler bzw. kleinräumiger Wirtschaftseinheiten verstärkt zum Untersuchungsgegenstand. Die regionale Konjunkturforschung verbindet Ansätze der klassischen, d.h. nationalen Konjunkturanalyse mit Erkenntnissen aus der Regionalökonomie. Auf dieser Grundlage wird ein Instrumentarium entwickelt, das es erlaubt, Konjunkturanalysen und -prognosen für kleine Wirtschaftsräume zu erstellen. Der Auswirkung räumlicher Interdependenzen, Spillover sowie Pendlerbewegungen und Migration auf die regionale Konjunktur kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. In diesem Tagungsband sind Aufsätze von Konjunkturforschern aus verschiedenen europäischen Ländern enthalten, deren Forschungsschwerpunkt im Bereich der regionalen Konjunkturforschung liegt. Die in deutsch und englisch verfassten Beiträge geben wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der regionalen Konjunkturanalyse und -prognose. Sie wurden anlässlich der ersten Liechtensteiner Konjunkturgespräche 2004 in Vaduz präsentiert.
Del 2435 - Europaeische Hochschulschriften / European University Studie
In den letzten Jahren war in vielen OECD-Ländern ein Rückgang des Produktivitätswachstums zu beobachten. Dies ist von Bedeutung, da ein langfristiger Zusammenhang zwischen Produktivität und Lebensstandard besteht. In dieser Arbeit wird als möglicher Erklärungsfaktor für die Abschwächung der Produktivitätsdynamik die Infrastrukturausstattung angeführt. Die in der Literatur vorliegenden theoretischen und empirischen Ansätze zur Messung der Produktivitätseffekte öffentlicher Investitionen werden im Rahmen von modellgestützten ökonometrischen Untersuchungen für Deutschland erweitert. Es werden Kointegrationsmethoden sowie Kausalitätstests verwendet. Darüber hinaus werden finanzwissenschaftliche Fragen bezüglich der Finanzierungsart (Steuer- versus Kreditfinanzierung) öffentlicher Investitionen und der vertikalen Aufgabenverteilung in föderalen Systemen diskutiert.
In der jüngeren makroökonomischen Forschung wird die Region im Sinne subnationaler bzw. kleinräumiger Wirtschaftseinheiten verstärkt zum Untersuchungsgegenstand. Die regionale Konjunkturforschung verbindet Ansätze der klassischen, d.h. nationalen Konjunkturanalyse mit Erkenntnissen aus der Regionalökonomie. Auf dieser Grundlage wird ein Instrumentarium entwickelt, das es erlaubt, Konjunkturanalysen und -prognosen für kleine Wirtschaftsräume zu erstellen. Der Auswirkung räumlicher Interdependenzen, Spillover sowie Pendlerbewegungen und Migration auf die regionale Konjunktur kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. In diesem Tagungsband sind Aufsätze von Konjunkturforschern aus verschiedenen europäischen Ländern enthalten, deren Forschungsschwerpunkt im Bereich der regionalen Konjunkturforschung liegt. Die in deutsch und englisch verfassten Beiträge geben wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der regionalen Konjunkturanalyse und -prognose. Sie wurden anlässlich der ersten Liechtensteiner Konjunkturgespräche 2004 in Vaduz präsentiert.
Del 2435 - Europaeische Hochschulschriften / European University Studie
In den letzten Jahren war in vielen OECD-Ländern ein Rückgang des Produktivitätswachstums zu beobachten. Dies ist von Bedeutung, da ein langfristiger Zusammenhang zwischen Produktivität und Lebensstandard besteht. In dieser Arbeit wird als möglicher Erklärungsfaktor für die Abschwächung der Produktivitätsdynamik die Infrastrukturausstattung angeführt. Die in der Literatur vorliegenden theoretischen und empirischen Ansätze zur Messung der Produktivitätseffekte öffentlicher Investitionen werden im Rahmen von modellgestützten ökonometrischen Untersuchungen für Deutschland erweitert. Es werden Kointegrationsmethoden sowie Kausalitätstests verwendet. Darüber hinaus werden finanzwissenschaftliche Fragen bezüglich der Finanzierungsart (Steuer- versus Kreditfinanzierung) öffentlicher Investitionen und der vertikalen Aufgabenverteilung in föderalen Systemen diskutiert.