Ein kleines Pfarrhaus unter einer alten Linde Nähe Limburg. Hier leben Pfarrer Willem van Kerkhof und seine resolute Haushälterin Klara Schrupp. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass drinnen am großen Küchentisch intensive kriminalistische Aufklärungsarbeiten stattfinden und dass besonders Klara auch außerhalb des Hauses der Polizei gerne schon mal ins Handwerk pfuscht. Doch plötzlich ist alles anders: Ein winziger unsichtbarer Feind taucht auf wie aus dem Nichts, und gegen diesen kann selbst die gewiefte Klara keine Strategien entwickeln. Doch wer da glaubt, davon ließe sich eine wie sie unterkriegen, der irrt gewaltig!Klara Schrupp und Pfarrer Willem van Kerkhof, die beiden Pfarrhaus-Ermittler aus Limburg, sorgen in der Corona-Zeit für unterhaltsamen Lesestoff. Die Geschichten um die schrullige Haushälterin und ihren gutmütigen Chef haben in diesen schweren Wochen vielen Menschen Trost, Unterhaltung und hin und wieder auch ein Lächeln gespendet. Schließlich gehören auch Klara und van Kerkhof zur älteren Generation und damit zur sogenannten Risikogruppe. Ebenso wie alle Menschen sorgen sie sich um ihre Gesundheit und die aktuelle Entwicklung, wobei vor allem Klara natürlich wie immer ihre ganz eigene Art hat, mit ihren Ängsten umzugehen. Dabei kommt es zu den üblichen Scharmützeln mit Pfarrer van Kerkhof, der der gebürtigen Westerwälderin ihre nicht immer sehr taktvolle Art aber meistens nachsieht.In den ersten dreißig Episoden können die Leser am Alltag der beiden teilhaben und das urige Paar von einer ganz anderen Seite kennenlernen als in den bekannten Limburg-Krimis.
Für die Menschen im Tal ist Bäuerin Lydia Brause mit einem Mal nur noch ''die Hexe vom Berg''. Seit dem plötzlichen Tod ihres Mannes weht ihr eine unverhohlene Feindseligkeit entgegen. Es bleibt Lydia nicht verborgen, dass man ihr Ungeheuerliches unterstellt, und so bricht sie alle Kontakte zur Außenwelt ab. Einsam und verbittert bewirtschaftet sie ihr Erbe, als Gesellschaft nur noch ein paar alte Hoftiere.Wenn sie aber hier oben überleben will, ist sie auf Unterstützung angewiesen. Unsicher und voller Furcht begibt sie sich auf den Weg in den Ort, doch all ihre Versuche und Vorhaben scheitern schon im Ansatz. Sie hat es verlernt, mit Menschen umzugehen. Als sie dann auch noch anonyme Briefe vor ihrer Tür findet und den Schlüssel zu einer stets verschlossenen Kammer in den Händen hält, verändert sich ihr Leben schlagartig. Lydia muss feststellen, dass hier oben auf dem Brausehof niemals etwas so gewesen ist, wie sie es geglaubt hat.