Konzeptuell ist das Forschungsfeld "Demokratiegeschichte" im Fluss. Genau hier setzen die Beiträge in diesen "Historischen Mitteilungen" an und stellen Fundamentalthemen von "Demokratiegeschichte" ins Zentrum des Bandes. Die beteiligten Autor*innen kommen aus verschiedenen Fachdisziplinen – Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Architektur- und Kunstgeschichte.Der Begriff "Demokratiegeschichte" bringt zur Geltung, dass die kritische Dekonstruktion (z. B. Jacques Derrida, Colin Crouch, Gerald Stourzh) der Geschichte der Demokratie beide bestimmte Artikel infrage stellt. "Demokratiegeschichte" findet sich auf allen Ebenen und in allen Kohärenzen ausbildenden Räumen (Gemeinde, Region, Staat, Staatengemeinschaften wie die EU oder "Kulturen"), sie reicht von individuellen Wegen zur und in der Demokratie bis hin zu globalgeschichtlichen Perspektiven. Wer sich hinein in das Feld "Demokratiegeschichte" führen lassen will, kommt mit der Lektüre der Beiträge ebenso auf seine/ihre Kosten wie Spezialist*innen der demokratiegeschichtlichen Forschung.
Wirtschaftliche, soziale und politische Folgen von Inflationen in verschiedenen europaischen Landern im 20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe, die anlasslich des 100-jahrigen Jubilaums der Inflation im Deutschen Reich erscheint. Fallstudien zu Deutschland, Polen und Griechenland untersuchen die dort abgelaufenen Inflationsprozesse nach wesentlichen okonomischen Parametern sowie deren Folgen und Rezeptionen. Die Publikation erweitert den Blick auf weitere historische Themen: Sie beleuchtet den deutschen Einigungsprozess im 19. Jahrhundert, analysiert die Haltung des Auswartigen Amtes des Deutschen Reiches zum Aufstieg des italienischen Faschismus in den 1920er Jahren und untersucht die Beziehungen der Schachwelt des Deutschen Reiches zum Nationalsozialismus. Daruber hinaus wird die Geschichtsschreibung der Globalisierung unter den Aspekten von Verflechtung und Normsetzung kritisch betrachtet sowie die Haltung der Europaischen Union zur europaischen Geschichte durchleuchtet. Diese vielfaltigen Beitrage bieten einen umfassenden Einblick in verschiedene Epochen und Aspekte der europaischen Geschichte.
Konzeptuell ist das Forschungsfeld "Demokratiegeschichte" im Fluss. Genau hier setzen die Beiträge in diesen "Historischen Mitteilungen" an und stellen Fundamentalthemen von "Demokratiegeschichte" ins Zentrum des Bandes. Die beteiligten Autor*innen kommen aus verschiedenen Fachdisziplinen – Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Architektur- und Kunstgeschichte.Der Begriff "Demokratiegeschichte" bringt zur Geltung, dass die kritische Dekonstruktion (z. B. Jacques Derrida, Colin Crouch, Gerald Stourzh) der Geschichte der Demokratie beide bestimmte Artikel infrage stellt. "Demokratiegeschichte" findet sich auf allen Ebenen und in allen Kohärenzen ausbildenden Räumen (Gemeinde, Region, Staat, Staatengemeinschaften wie die EU oder "Kulturen"), sie reicht von individuellen Wegen zur und in der Demokratie bis hin zu globalgeschichtlichen Perspektiven. Wer sich hinein in das Feld "Demokratiegeschichte" führen lassen will, kommt mit der Lektüre der Beiträge ebenso auf seine/ihre Kosten wie Spezialist*innen der demokratiegeschichtlichen Forschung.
Wirtschaftliche, soziale und politische Folgen von Inflationen in verschiedenen europaischen Landern im 20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe, die anlasslich des 100-jahrigen Jubilaums der Inflation im Deutschen Reich erscheint. Fallstudien zu Deutschland, Polen und Griechenland untersuchen die dort abgelaufenen Inflationsprozesse nach wesentlichen okonomischen Parametern sowie deren Folgen und Rezeptionen. Die Publikation erweitert den Blick auf weitere historische Themen: Sie beleuchtet den deutschen Einigungsprozess im 19. Jahrhundert, analysiert die Haltung des Auswartigen Amtes des Deutschen Reiches zum Aufstieg des italienischen Faschismus in den 1920er Jahren und untersucht die Beziehungen der Schachwelt des Deutschen Reiches zum Nationalsozialismus. Daruber hinaus wird die Geschichtsschreibung der Globalisierung unter den Aspekten von Verflechtung und Normsetzung kritisch betrachtet sowie die Haltung der Europaischen Union zur europaischen Geschichte durchleuchtet. Diese vielfaltigen Beitrage bieten einen umfassenden Einblick in verschiedene Epochen und Aspekte der europaischen Geschichte.