Der Wortschatz einer Sprache ist eine zentrale Komponente der menschlichen Sprachfähigkeit, die der Kreativität beim Bilden und Verstehen neuer Wörter wenige Grenzen setzt. Da in den Wörtern und Wendungen für die Kommunikation wichtige Erfahrungen der Sprachgemeinschaften im Langzeitgedächtnis gespeichert sind und der Wortschatz als Teil des kulturellen Erbes bewahrt wird, ist er nicht nur eine psychische sondern auch eine grammatische, soziale und kulturelle Tatsache. Wörter sind außerdem Gegenstand des öffentlichen Interesses und von kontroversen Diskussionen.Dieses Studienbuch betrachtet deshalb das komplexe Phänomen "deutscher Wortschatz" Beispiel orientiert aus verschiedenen inhaltlichen und methodischen Perspektiven und vermittelt so interessierten Laien, Studierenden und Lehrenden Einblick in die "Welt der Wörter". Es wird veranschaulicht, dass das Lexikon keine bloße Anhäufung von Fakten, Merkmalen und individuellen Eigenheiten ist. Es wird aufgezeigt, dass das richtige Verstehen und Bilden sowie die angemessene Verwendung von Wörtern mit Regeln und Konventionen verknüpft ist und dass diese versteh- und lehrbar sind. Zusammenfassende Übersichten, Aufgaben und weiterführende Literaturangaben sind dafür in jedes Kapitel eingefügt.
Der Wortschatz einer Sprache bzw. lexikalisches Wissen ist nicht nur für die Kommunikation zentral, sondern spielt auch beim Lesen- und Schreibenlernen eine herausragende Rolle.Der Band gibt einen Überblick u. a. darüber, was unter "Wortschatz" und "Wortschätzen" zu verstehen ist, welche Eigenschaften Wörter und feste Wendungen haben oder wie das (mentale) Lexikon formal und inhaltlich strukturiert ist. Darauf aufbauend wird erläutert, welchen Beitrag die Schule zum Auf- und Ausbau von Wortschatzwissen leistet bzw. leisten kann und was eine wirksame Wortschatzvermittlung auszeichnet.
Dieses Studienbuch betrachtet das komplexe Phänomen "deutscher Wortschatz" aus verschiedenen inhaltlichen und methodischen Perspektiven. Anhand zahlreicher Beispiele wird veranschaulicht, dass das Lexikon keine bloße Anhäufung von Fakten,Merkmalen und Idiosynkrasien ist. Es wird gezeigt, dass das richtige Verstehen und Bilden sowie die angemessene Verwendung vonWörtern mit Regeln und Konventionen verknüpft ist. Das Studienbuch stellt eine Verbindung zwischen den aktuellen wissenschaftlichen Diskussionen zumWortschatz und dem tatsächlichenWortwissen in Sprachgebrauch und -lernen her. Es eignet sich für das Selbststudium genauso wie als Grundlage für Lehrveranstaltungen zumWort und dem deutschen Lexikon. Spezielle linguistische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.Jedes Kapitel enthält Aufgaben und weiterführende Literaturangaben.
Der Wortschatz einer Sprache bzw. lexikalisches Wissen ist nicht nur für die Kommunikation zentral, sondern spielt auch beim Lesen- und Schreibenlernen eine herausragende Rolle.Der Band gibt einen Überblick u. a. darüber, was unter "Wortschatz" und "Wortschätzen" zu verstehen ist, welche Eigenschaften Wörter und feste Wendungen haben oder wie das (mentale) Lexikon formal und inhaltlich strukturiert ist. Darauf aufbauend wird erläutert, welchen Beitrag die Schule zum Auf- und Ausbau von Wortschatzwissen leistet bzw. leisten kann und was eine wirksame Wortschatzvermittlung auszeichnet.
Der Wortschatz einer Sprache ist eine zentrale Komponente der menschlichen Sprachfähigkeit, die der Kreativität beim Bilden und Verstehen neuer Wörter wenige Grenzen setzt. Da in den Wörtern und Wendungen für die Kommunikation wichtige Erfahrungen der Sprachgemeinschaften im Langzeitgedächtnis gespeichert sind und der Wortschatz als Teil des kulturellen Erbes bewahrt wird, ist er nicht nur eine psychische sondern auch eine grammatische, soziale und kulturelle Tatsache. Wörter sind außerdem Gegenstand des öffentlichen Interesses und von kontroversen Diskussionen.Dieses Studienbuch betrachtet deshalb das komplexe Phänomen "deutscher Wortschatz" Beispiel orientiert aus verschiedenen inhaltlichen und methodischen Perspektiven und vermittelt so interessierten Laien, Studierenden und Lehrenden Einblick in die "Welt der Wörter". Es wird veranschaulicht, dass das Lexikon keine bloße Anhäufung von Fakten, Merkmalen und individuellen Eigenheiten ist. Es wird aufgezeigt, dass das richtige Verstehen und Bilden sowie die angemessene Verwendung von Wörtern mit Regeln und Konventionen verknüpft ist und dass diese versteh- und lehrbar sind. Zusammenfassende Übersichten, Aufgaben und weiterführende Literaturangaben sind dafür in jedes Kapitel eingefügt.
Immer wieder werden in Politik und Gesellschaft teils heftige Debatten um die ''richtigen'' Wörter geführt, beispielsweise darüber, ob mit die Lehrer auch Lehrerinnen und Diverse gemeint sind oder ob Wörter wie Mohr und Zigeuner diskriminierend sind und deshalb verboten werden müssen. Dieser Band analysiert ausgewählte Streitpunkte und versucht, den Argumenten, aber auch den Überzeugungen und Gefühlen der Streitenden auf den Grund zu gehen. Dabei geht es nicht darum, zu harmonisieren oder andere zu dominieren, sondern darum, wesentliche Argumentationslinien anschaulich und nachvollziehbar zu machen. Die Prämisse ist, dass gegenseitiges Verstehen das Finden von Wegen aus dem Streit erleichtert. Die Publikation hilft, Tendenzen der Sprachentwicklung zu verstehen und eigenes und fremdes Sprachhandeln zu beurteilen sowie Ablehnungen oder Mitvollzug von Entwicklungen auf Sachkenntnis zu gründen.
Immer wieder werden in Politik und Gesellschaft teils heftige Debatten um die ''richtigen'' Wörter geführt, beispielsweise darüber, ob mit die Lehrer auch Lehrerinnen und Diverse gemeint sind oder ob Wörter wie Mohr und Zigeuner diskriminierend sind und deshalb verboten werden müssen. Dieser Band analysiert ausgewählte Streitpunkte und versucht, den Argumenten, aber auch den Überzeugungen und Gefühlen der Streitenden auf den Grund zu gehen. Dabei geht es nicht darum, zu harmonisieren oder andere zu dominieren, sondern darum, wesentliche Argumentationslinien anschaulich und nachvollziehbar zu machen. Die Prämisse ist, dass gegenseitiges Verstehen das Finden von Wegen aus dem Streit erleichtert. Die Publikation hilft, Tendenzen der Sprachentwicklung zu verstehen und eigenes und fremdes Sprachhandeln zu beurteilen sowie Ablehnungen oder Mitvollzug von Entwicklungen auf Sachkenntnis zu gründen.