CILLI Kasper-Holtkotte – författare
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Trotz verschiedener Vertreibungsversuche im 16. Jahrhundert avancierte die Frankfurter Gemeinde in der Frühen Neuzeit zum Zentrum der jüdischen Welt im deutschsprachigen Raum. Cilli Kasper-Holtkotte widmet sich der bislang kaum erforschten Geschichte der Frankfurter Juden in dieser Zeit und geht der Frage nach, wie soziale Netzwerke und Konflikte das Leben jüdischer Familien prägten. Die Studie stützt sich auf bislang kaum beachtete frühneuzeitliche Gerichtsakten, auf Ratsprotokolle und Judenschafts-Akten, die im zweiten Teil des Werkes thematisch erschlossen werden.
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Das Ägypten des frühen 20. Jahrhunderts war nicht nur Drehscheibe für Ägyptenbegeisterte, sondern besaß auch eine deutsche Seite. Der ‚deutschen Kolonie‘ verliehen der Ägyptologe Ludwig Borchardt und seine Ehefrau Mimi Cohen über Jahrzehnte ihre Prägung. Ebenso wie die andern Deutschen jüdischer Herkunft wurden sie nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten von der ägyptendeutschen Gesellschaft, die mehrheitlich auf nationalsozialistische Linie umschwenkte, ausgegrenzt und der Verfolgung ausgesetzt. Zu Passivität sahen sich die Betroffenen nicht verurteilt. Nicht nur das Ehepaar Borchardt setzte umfassende Hilfsaktionen in Gang. Die internationale Ägyptologen- und Orientalistenschaft fühlte sich ebenso zu nachhaltiger Unterstützung verpflichtet, förderte bestehende Initiativen, ermöglichte Verfolgten Flucht und Rettung. Damit übernahm sie, jenseits von wissenschaftlichen Interessen, eine neue Rolle und bewies die Tragfähigkeit der sozialen Beziehungen.
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Das Ägypten des frühen 20. Jahrhunderts war nicht nur Drehscheibe für Ägyptenbegeisterte, sondern besaß auch eine deutsche Seite. Der ‚deutschen Kolonie‘ verliehen der Ägyptologe Ludwig Borchardt und seine Ehefrau Mimi Cohen über Jahrzehnte ihre Prägung. Ebenso wie die andern Deutschen jüdischer Herkunft wurden sie nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten von der ägyptendeutschen Gesellschaft, die mehrheitlich auf nationalsozialistische Linie umschwenkte, ausgegrenzt und der Verfolgung ausgesetzt. Zu Passivität sahen sich die Betroffenen nicht verurteilt. Nicht nur das Ehepaar Borchardt setzte umfassende Hilfsaktionen in Gang. Die internationale Ägyptologen- und Orientalistenschaft fühlte sich ebenso zu nachhaltiger Unterstützung verpflichtet, förderte bestehende Initiativen, ermöglichte Verfolgten Flucht und Rettung. Damit übernahm sie, jenseits von wissenschaftlichen Interessen, eine neue Rolle und bewies die Tragfähigkeit der sozialen Beziehungen.