Ein Italiener mit Visionen und einer manisch-depressiven Erkrankung in einem rumänischen Gefängnis, zwei verschwundene Statuen des berühmten Bildhauers Brăncuși, eine wohlhabende Familie im Strudel der Geschichte Italiens und Rumäniens, und ganz viel Kunst.Mit seinem neuen Roman "Das rote Hemd" spannt Dan Ivan den erzählerischen Bogen über fünf Generationen der Familie Martinelli. Eine bedeutende Rolle spielen dabei das rote Hemd des Ururgroßvaters, der unter Garibaldi gekämpft hat, und zwei Statuen von Brăncuși, die verloren gegangen, gekauft, verlegt werden, bis sie schließlich ein grausames und unvorhersehbares Schicksal ereilt.Dan Ivan präsentiert einen zutiefst europäischen Roman, der neben geschichtlichen Details auch tiefe Einblicke in die unmittelbare Gegenwart vermittelt.
Ein junger Arzt entdeckt die Magie des Donaudeltas jenseits des kommunistischen Grauens.Meile 23 ist ein winziges, abgelegenes Fischerdorf an der Donau, umgeben von Wasser und Schilf, weit entfernt von allem, was man Zivilisation nennt. Dahin verschlägt es einen jungen Medizinabsolventen aus Bukarest, der seiner Berufung folgt und Menschen heilen möchte. Am Ende der Welt begegnen ihm die menschenfeindlichen Auswüchse der kommunistischen Diktatur Ceaușescus, die im Gegensatz stehen zur magischen Schönheit der Landschaft und zur Großzügigkeit und Freigiebigkeit der mythisch anmutenden Flussbewohner, die tagtäglich um ihr Überleben kämpfen.In den Tiefen der Hölle verbirgt sich ein Paradies, in dem die Menschen nach anderen Gesetzen leben und sterben.