David Signer – författare
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Tyska, 2017190 kr
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Eine Erbschaft in Valencia. Ein Club-Wochenende in Berlin. Das Wiedersehen mit dem Sohn eines alten Freundes. Eine Dienstreise in den Senegal. Nichts ist harmlos, nichts läuft wie geplant in David Signers bitterbösen und rabenschwarzen Erzählungen. Signers Protagonisten treffen alltägliche Entscheidungen, die sich als falsch erweisen. Als fatal. Sie entfesseln verhängnisvolle Ereignisse, denen wir als Leser und Leserin atemlos folgen.David Signers acht neue Erzählungen kreisen um biografische Wendepunkte, an denen bisher bürgerliche Leben aus den Fugen geraten. Eben noch im Alltag verhaftet, finden sich die Protagonisten plötzlich an fremden, düsteren Orten wieder. In Situationen, die sie überfordern. Die die Grundfesten ihrer Existenz erschüttern. Oder in denen ihr Leben zu einem jähen Ende kommt. Dead End.Signer schickt weiße europäische Männer im mittleren Alter aus der Mittelklasse ins Verderben. Er meint damit auch sich und seinesgleichen. Der böse Humor dahinter verleiht den Erzählungen eine weitere, gesellschaftskritische Ebene.
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Tyska, 2021235 kr
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Es gibt keinen Kontinent, auf dem die Lebensbedingungen für die Mehrheit so hart sind wie in Afrika. Aber zugleich existiert wohl keine andere Weltregion, in der die Leute so einfallsreich, kreativ und wagemutig sind, wenn es darum geht, Hindernisse zu überwinden. Afrikanische Aufbrüche des Ethnologen David Signer, der bis 2020 als Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung in Senegal lebte, zeigt anhand von 18 Porträts die steinigen, abenteuerlichen und verrückten Lebenswege von afrikanischen Männern und Frauen, denen es trotz aller Widerstände gelang, ihre Wünsche zu verwirklichen: Der Malawier, der schon als Kind in seinem Dorf davon träumte zu fliegen. Heute hat er tatsächlich, nach einer Reihe unwahrscheinlicher Ereignisse, eine Pilotenlizenz. Der frühere Strassenjunge Modou aus Gambia, der später den einzigen Zirkus in Senegal gründet. Der ehemalige Kindersoldat in Kongo, der eine Organisation gegen den Einsatz Minderjähriger im Krieg auf die Beine stellt. Die Frauen in Kinshasa, die gegen alle gesellschaftlichen Normen professionell boxen. Oder die Frauen und Männer in Somalia, die der Tradition trotzen und ihre Töchter nicht beschneiden. Afrikanische Aufbrüche spornt dazu an, auch die waghalsigsten Träume zu verwirklichen; es macht Hoffnung, ohne die Realität auf dem schwierigen Kontinent zu beschönigen.
Inbunden, Tyska, 2025
281 kr
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Tyska, 2025257 kr
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Mordverdacht in Guinea-Bissau. X., ein unfassbarer Trickster, ist tot. Sein Freund Erich blickt auf X.'' ungewöhnliches Leben voller Identitätswechsel, Exzesse und Abenteuer zurück. X. war ein ruheloser Suchender, mit rätselhaften Beziehungen und undurchsichtigen Beschäftigungen, sei es in Paris, Kambodscha, New Orleans oder Westafrika. War er ein Lebenskünstler oder ein Getriebener, unaufhörlich auf der Flucht vor seinen Dämonen und sich selbst? Erichs Erinnerungen zeichnen ein Bild, das zunehmend Risse bekommt: ein wissbegieriger Autodidakt, ein Freund, der sich immer wieder neu entwarf, aber auch entzog, ein unsteter Vater. Sein plötzlicher Tod wirft Fragen auf: War es ein Unfall, ein Verbrechen oder die Folge eines Lebensstils voller dubioser Aktionen, gefährlicher Kontakte und Drogen? Schließlich kommt Erich selbst ins Visier der Ermittlungen. Seine Chronik ist nicht nur eine Hommage, sondern auch der zunehmend zweifelhafte Bericht einer ambivalenten Freundschaft, geprägt von Bewunderung, Neid und Verrat. »Das Ende der Maskeraden« ist eine fesselnde Erzählung über ein unkonventionelles Leben und einen beunruhigenden Tod, in der Wahrheit und Lüge, reale Identität und Masken oft kaum auseinanderzuhalten sind.
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Tyska, 201325 kr
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Mit einer neuartigen Hysterie werden im ganzen Land Verbotsschilder aufgestellt, die das Rauchen, trinken und Lärmen untersagen. Die Gesundheitspolitik wird zur warnenden, repressiven Instanz und Ratgeber über das "richtige" und "gesunde" Leben erfreuen sich steigender Auflagen. Der Verzicht wird zum neuen Mantra und ein Zuviel an Genuss zum Problemfall. Ist das wirklich das Leben, das wir führen wollen? Bier nur ohne Alkohol, Sex nur monogam und in den eigenen vier Wänden - oder am besten gleich körperlos vor dem Bildschirm. Auf der Straße nur mit Helm und Knieschützern. Das Leben risikominimiert aber spaßfrei? Wo bleibt die Welle der Empörung gegen diese Haltung?