Der Berliner Verfassungsschützer Heiko Peikert ist alarmiert: Ein Islamist plant am 16. Juli 2016 einen Anschlag in Berlin. Hintermann ist ein Unbekannter, der "Kalif" genannt wird. Am selben Tag wollen Rechtsterroristen "das Flüchtlingspack ausrotten". Sind die gleichzeitig geplanten Attentate Zufall oder steckt ein gemeinsamer Plan dahinter? Wer ist der Kalif? Wo halten sich die Terroristen versteckt? Sofort werden Maßnahmen ergriffen, um genauere Informationen zu beschaffen. Observationen werden durchgeführt, Lauschmaßnahmen angeordnet, Telefone abgehört. Jedoch sind die Ermittlungen erfolglos. Peikert befürchtet, dass Informationen aus der Verfassungsschutzbehörde an die Attentäter durchgestochen werden.Aber nicht nur die Anschlagsplanungen beschäftigen Peikert, auch Linksextremisten, die Flüchtlinge gegen ihre Registrierung aufhetzen, halten ihn in Atem. Peikert befürchtet, dass seine Freundin Claudia, die ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe mitarbeitet, von den Linksextremisten ohne ihr Wissen in deren Planungen eingespannt wird. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, als Peikert niedergeschlagen und in einem Kellerverlies eingesperrt wird.
Dietmar Peitsch schildert 20 packende Spionagefälle vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Vergangenheit. So berichtet er vom polnischen Widerstandskämpfer Witold Pilecki, der freiwillig nach Auschwitz ging, um dort eine Widerstandsgruppe zu gründen, von dem Japaner Takeo Yoshikawa, der im Zweiten Weltkrieg den US-Stützpunkt Pearl Harbor ausspionierte, oder von Nancy Wake, die französische Anschläge gegen die Wehrmacht koordinierte.Doch es war nicht immer Idealismus, der Spioninnen und Spione motivierte – manchmal ging es auch um Geld, Machtgier oder große Gefühle.