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Das Verhältnis zwischen Rationalität und Moralität, der philosophische Humanismus, innovative Perspektiven auf Freiheit und Verantwortung sind nur einige der Themen der Philosophie von Julian Nida-Rümelin bietet die Sammlung ein breites Spektrum an Denkanstößen. Die Autor/-innen, oft selbst Studenten von Nida-Rümelin und heute wichtige Stimmen im zeitgenössischen wissenschaftlichen Diskurs, setzen sich kritisch mit seinem Werk auseinander und liefern eine differenzierte Reflexion über dessen Beitrag zur Philosophie. Zu den Beiträger*innen gehören unter anderem die Berliner Strafrechtlerin Tatjana Hörnle, der Philosoph Erasmus Mayr (Erlangen), der Rechtshistoriker Dietmar von der Pfordten (Göttingen) und die Philosophin Katja Vogt (Columbia University, New York NY).
Dieser Band ist nicht nur eine Würdigung eines bedeutenden philosophischen Oeuvres, sondern trägt auch zu dessen kritischer Weiterentwicklung bei. Durch die Integration neuer Denkansätze und die kritische Reflexion über Nida-Rümelins Werk eröffnet die Sammlung einen Raum für weiterführende Diskussionen innerhalb der philosophischen Fachcommunity.
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Künstliche Intelligenz (KI) fährt Auto, erkennt Krebs und sucht Bewerber*innen aus – und das teilweise besser, schneller und sicherer als jeder Mensch. Kreativität respektive Kunst schien lange Zeit eine der letzten Bastionen des Menschlichen zu sein. Doch auch das scheint überholt: Inzwischen malt KI wie Rembrandt und komponiert wie Beethoven. Und das so gut, dass nicht einmal Expert*innen noch Mensch von Maschine zu unterscheiden vermögen und die Werke für Millionenbeträge verkauft und prominent ausgestellt werden. Da stellt sich die Frage: Wozu braucht es noch menschliche Künstler*innen? Dorothea Winter prüft im vorliegenden Buch daher philosophisch-ästhetisch fundiert, ob KI es prinzipiell vermag, Kunst zu schaffen. Und das mithilfe des prominenten kantischen Kunstbegriffs. Darüber hinaus wird gezeigt, dass dieser Kunstbegriff keineswegs outdated ist, auch wenn er mehr als zweihundert Jahre alt ist, und welche kantischen Elemente sich auch im deutschen Urheberrecht und bei dem Aktionskünstler Joseph Beuys finden und warum KI keinem dieser Kunstbegriffe entsprechen kann.
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