Gender in motion analysiert Auswirkungen ökonomischer, politischer und gesellschaftlicher Veränderungen auf Geschlechterverhältnisse. Vor allem postfordistische Umwälzungen der Arbeitsgesellschaft führen zu prekären Arbeitsverhältnissen. Diversity-Theorien sollen dazu beitragen, unterschiedliche Machtachsen wie Geschlecht, Nationalität, sexuelle Orientierung usw. in konkreten Kontexten (Haushalt, Kunst, Universität usw.) zu analysieren und Veränderungsperspektiven durch Bildung und politische Intervention aufzuzeigen.
Das Buch betrachtet Jugendliche unter drei Aspekten:als antisexistische Jugendarbeit gegen Bilder hegemonialer Männlichkeit, dir Sexismus und Homophobie produzieren.Zweitens als permanente Verhandlung männlicher Identitäten, denn es gibt nicht eine, sondern eine Vielzahl von Männlichkeiten. Drittens als Arbeit zur Demokratisierung der Geschlechterverhältnisse.Die Beiträge vermitteln zwischen Geschlechtertheorie und praktischer Umsetzung.