Eva Brinkschulte – författare
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PDF, Tyska, 2014573 kr
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Der aus Bamberg stammende J. L. Schönlein zählt zu den profiliertesten deutschen Medizinern der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als führender Vertreter der sogenannten Naturhistorischen Schule hat Schönlein die deutsche Klinik durch Einführung naturwissenschaftlicher Methoden modernisiert. Große Bekanntheit hat er als Leibarzt des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. erlangt. Schönlein hat sich aber nicht nur bleibende Verdienste als Arzt und akademischer Lehrer erworben, ebenso gewichtig war sein Einfluss als Hochschulpolitiker und Förderer der Wissenschaften. Anlässlich der Wiederkehr von Schönleins 150. Todestag werden in diesem Band insgesamt 151 Schönlein-Briefe präsentiert und erschlossen, die sein umfangreiches Schaffen und Wirken dokumentieren. Diese kritisch edierten Schreiben sind besonders wertvoll, da bislang kaum etwas über Schönleins ausgedehntes Korrespondenznetzwerk und seine Briefpartner bekannt ist. Die Briefe erschließen eine Vielzahl neuer Quellen und bieten damit einen Ausgangspunkt für weitere Forschungen.
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PDF, Tyska, 2015637 kr
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Wie kein anderes therapeutisches Konzept hat die Arbeit als Mittel zur Heilung die institutionalisierte Anstaltspsychiatrie von Beginn an begleitet und hat heute noch – wenn auch in stark veränderter Form – ihren festen Platz im Therapieangebot psychiatrischer Einrichtungen. Trotz dieses herausragenden Stellenwertes, den die Arbeit der Patientinnen und Patienten in psychiatrischen Anstalten einnahm, gibt es bislang kaum Forschungen dazu.Der Sammelband bietet nun erstmals einen historischen Überblick über das therapeutische Konzept von Arbeit und dessen Bedeutung für die Behandlung psychisch Kranker seit dem frühen 19. Jahrhundert bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Die einzelnen Beiträge beleuchten quellennah und mit unterschiedlichen Schwerpunkten die Praxis der Arbeitstherapie in einzelnen Anstalten und setzen diese in den Kontext der politischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungen ihrer Zeit. So werden Brüche und Kontinuitäten des arbeitstherapeutischen Konzepts, veränderte Zielsetzungen wie auch die vielfältigen Effekte seiner Anwendung erfassbar. Soziologische und philosophische Annäherungen erweitern zudem den Blick auf die unterschiedlichen Konzepte von Arbeit und ihrer Funktionalisierung durch die Psychiatrie.
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PDF, Tyska, 2016802 kr
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Der gebürtige Bamberger Johann Lukas Schönlein zählt zu den einflussreichsten deutschen Medizinern der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Schönlein hat sich vor allem als Kliniker einen Namen gemacht und die Einführung moderner naturwissenschaftlicher Methoden in die Medizin befördert. Nicht zuletzt gilt Schönlein zusammen mit Robert Remak (1815–1865) als Erstbeschreiber eines humanpathogenen Krankheitserregers. Nachdem bereits im Jahr 2014 anlässlich der Wiederkehr seines 150. Todestages die bis dahin unveröffentlichten Briefe von Schönlein ediert wurden, folgt nun die Herausgabe von insgesamt 202 bislang unbekannten Briefen an Schönlein, die größtenteils aus Privatarchiven stammen. Unter den Schreibern befinden sich etwa Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt (1769–1859), der französische Kaiser Napoleon III. (1808–1873) oder der preußische König Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861), dessen Leibarzt Schönlein über einen Zeitraum von fast 20 Jahren war. Diese kritisch edierten Briefe erweitern unser Bild von Schönlein als Arzt, Hochschullehrer, Wissenschaftsförderer und Privatperson und dienen als Grundlage für die weitere Forschung.
Del 20 - Medizingeschichte im Kontext
Medizin und Sprache – die Sprache der Medizin
Medycyna i język – język medycyny
Inbunden, Engelska, 2015
734 kr
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Medizin und Sprache – die Sprache der Medizin lautete das Thema der 14. Tagung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft für Geschichte der Medizin. Der Tagungsband umfasst 17 Beiträge, die aus unterschiedlichen Perspektiven das Verhältnis von Sprache und Medizin thematisieren. Die Autoren diskutieren die medizinische Fachsprache als internes und externes Kommunikationsmittel hinsichtlich ihres terminologischen und pragmatischen Wandels sowie hinsichtlich ihrer Transformation in Formular-, Bild- und Zahlensprachen. Sie betrachten medizin- und sprachhistorische sowie bild- und kommunikationstheoretische Aspekte für den Zeitraum vom 14. bis zum 20. Jahrhundert.
Del 19 - Medizingeschichte Im Kontext
Norm als Zwang, Pflicht und Traum
Normierende versus individualisierende Bestrebungen in der Medizin - Festschrift zum 60. Geburtstag von Heinz-Peter Schmiedebach
Inbunden, Tyska, 2015
657 kr
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