Del 2444 - Europaeische Hochschulschriften / European University Studie
Grundsatz Der Bewertungseinheitlichkeit in Handels- Und Steuerbilanz
Häftad, Tyska, 1999
629 kr
Tillfälligt slut
Während der in 308 Abs. 1 HGB verankerte Grundsatz der Bewertungseinheitlichkeit einen festen Bestandteil des Konzernabschlusses darstellt, ist für den Einzelabschluß mangels gesetzlicher Regelung nicht abschließend geklärt, ob und inwieweit vergleichbare Sachverhalte innerhalb eines Jahresabschlusses nach Maßgabe identischer Bewertungsmethoden zu bewerten sind. Diese Arbeit stellt die Notwendigkeit der Beachtung eines eigenständigen Grundsatzes der Bewertungseinheitlichkeit im handelsrechtlichen Einzelabschluß dar. Zur Konkretisierung des Anwendungsbereichs der Bewertungseinheitlichkeit erfolgt die Festlegung von Kriterien zur Beurteilung der Vergleichbarkeit von Bewertungssachverhalten. Ferner wird der Frage nachgegangen, ob und in welchem Umfang Wertansatz- und Bewertungsmethodenwahlrechte innerhalb eines Jahresabschlusses einheitlich auszuüben sind und inwieweit von einem Postulat der einheitlichen Bewertung in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden darf. Den Abschluß der Arbeit bildet eine Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Grundsatz der Bewertungseinheitlichkeit und der Ausübung steuerrechtlicher Wahlrechte.