Franz Maciejewski – författare
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PDF, Tyska, 2013306 kr
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Der Abschied von den Toten, den die Lebenden (und oft nur die Überlebenden) mit den Mitteln ritueller Trauer in Szene setzen, ist ein universelles (und damit unerschöpfliches) Phänomen. Der vorliegende Band hat seinen Schwerpunkt in den Toten- und Trauerriten des südasiatischen Raumes, dem zwei ganz andere Bereiche gegenüber gestellt werden: die Toten- und Trauerriten im Alten Orient und Alten Ägypten einerseits und die Auseinandersetzung mit Tod und Trauer in der westlichen Moderne - insbesondere mit den Opfern des Holocaust in Deutschland und Israel. Diese breite und dennoch punktuelle Beleuchtung der Phänomene führt nicht nur die kulturelle Differenz und anthropologische Konstanz vor Augen, sie vermittelt zugleich einen Eindruck von der Aufgabe einer transkulturellen Angleichung des Trauerverhaltens in den Zeiten der Globalisierung - eine weltumfassende und medial inszenierte Trauer, wie sie etwa anläßlich der Todesopfer der Tsunami-Katastrophe in Süd- und Ostasien oder des Todes von Papst Johannes Paul II. vor aller Augen stand.
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Tyska, 2016158 kr
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Mit Bertha Pappenheim (1859–1936) begegnet uns eine der großen Gestalten der deutsch-jüdischen Geschichte. Zu Lebzeiten war sie eine Berühmtheit. Als streitbare Feministin gründete sie den Jüdischen Frauenbund und stritt mit Martin Buber über eine Reform des orthodoxen Judentums. Nach dem Ersten Weltkrieg beriet sie den US-Präsidenten Woodrow Wilson und initiierte beim Völkerbund den Kampf gegen den internationalen Mädchenhandel. Als mutige Aktivistin an vielen Fronten dabei, geriet sie dennoch nahezu in Vergessenheit. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Unter dem Kürzel Anna O. lebt Bertha Pappenheim im kulturellen Gedächtnis weiter. Es ist der ihr zugeschriebene Patientenname, unter dem sie – als kapriziöse "Hysterikerin" – zur Primadonna der frühen Psychoanalyse avancierte. Wie passen die zwei Leben zusammen?Franz Maciejewski nimmt das Versatzstück der "Anna O." als das, was es ist: die schillernde Spitze eines Eisberges. Er macht sich dabei den Umstand zunutze, dass Bertha Pappenheim, schon als Patientin die Erfinderin der "Redekur", eine geniale Erzählerin war. Und so lässt er sie ihre Geschichte nach Art der Anna O. selbst erzählen. Es entsteht ein Bild von der Schönheit der Sittlichkeit, hinter dem aufblitzt, was Hannah Arendt treffend die "unzeitgemäße Aktualität" von Bertha Pappenheim genannt hat.
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Tyska, 2016111 kr
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''Dr Sigm Freud u Frau'', schrieb Freud in das Gästebuch des Hotels Schweizerhaus, als er dort im August 1898 mit seiner Schwägerin Minna Bernays logierte. Franz Maciejewski, der Entdecker dieses ominösen Eintrags, führt den Leser zurück nach Maloja, den Ort des Geschehens. Vor der historischen Kulisse eines mondänen Alpentourismus wird er zum Ausgangspunkt einer Zeitreise in die Vergangenheit.Der Autor konfrontiert uns mit der Gestalt eines weithin unbekannten Freud, der in der Minna-Affäre den Bahnen eines alten Beziehungsdramas gefolgt ist: Lebensumstände des ''reisenden Freud'', die nicht ohne Einfluss auf den ''schreibenden Freud'' geblieben sind.Die Geschichte der Entdeckung des entsprechenden Hoteleintrags ist der Anfang eines großen Erzählbogens, der sich gerade nicht als chronique scandaleuse versteht, sondern auf sehr freudianische Weise nach den Hintergründen fragt und den Leser zu einer Zeitreise in die Vergangenheit einlädt.Franz Maciejewski begreift die tiefen Eindrücke, die Freud auf jener Engadiner Reise u. a. in subtilen Begegnungen mit C.F. Meyer und G. Segantini empfangen hat, als Teil der szenischen Abfolge eines Lebensweges, der durch ein frühzeitig erworbenes Beziehungsmuster geprägt war. Im Gegenlicht des Schrillen wird der Leser mit der Gestalt eines noch weithin unbekannten Freud konfrontiert, der in der Minna-Affäre in den Spuren einer infantilen Episode wandelte, die viele Jahre später in der engen Beziehung zu seiner Tochter Anna eine weitere Wiederauflage erfahren sollte.-
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Tyska, 201689 kr
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Vor genau 100 Jahren entdeckt, prägt die berühmte Berliner Büste bis heute unser Bild von der Amarna-Königin. Doch wer war sie wirklich?Franz Maciejewski besichtigt den Jahrhundertfund neu. Sein Blick hinter die Büste räumt mit dem gängigen Klischee der einfach nur schönen, aber unpolitischen First Lady an der Seite König Echnatons auf. Ein großer Erzählbogen bringt Licht in das Leben einer der schillerndsten Persönlichkeiten des Alten Ägypten, die als Göttin erschien, als Königin glänzte und als Pharaonin starb.Schon Nofretetes erstes Auftreten auf der Bühne der Weltgeschichte war spektakulär. Auf den frühen Aton-Tempeln von Theben ist sie als gottgleiche Geliebte des neuen Gottes zu bewundern. Erst mit dem Umzug nach Amarna und der Geburt von insgesamt sechs Töchtern fügte sie sich in die Rolle der Königsgemahlin. Hier kämpfte sie mit einer Rivalin um die Gunst des Königs, erwarb die Rechte einer Mitregentin und bestieg nach dem Tod Echnatons den Thron Ägyptens. Eine beispiellose Karriere. Doch am Vorabend der Heirat mit einem hethitischen Prinzen wird sie gestürzt. Die kühne Vision von der Gründung einer neuen Dynastie blieb unerfüllt.