Gabriele Zander – författare
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Tyska, 2013115 kr
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Clara und Alois aus dem südbadischen Fautenbach hatten gerade eine kleine Familie gegründet, als der Zweite Weltkrieg ausbrach und Alois in den Krieg musste. Unzählige Liebesbriefe schrieben sich die beiden zwischen ihrer Heimat im Schwarzwald und der Ostfront in Russland. Die Briefe sind ein ergreifendes Zeitdokument, das von ihren für uns heute unvorstellbaren Ängsten und Nöten berichtet und gleichzeitig Ausdruck ihrer unglaublichen Sehnsucht zueinander ist. Clara und Alois - ihre Sehnsucht ist festgehalten, handgeschrieben auf vergilbtem Papier. Ihre Briefe waren oft Tage und Wochen unterwegs, und wenn sie sie endlich in den Händen hielten, wussten sie nicht, ob der andere noch am Leben war. Zwischen Alois und Clara lagen nicht nur Tausende von Kilometern, sondern der Wahnsinn des Zweiten Weltkrieges. Clara verbrachte die letzten Kriegsmonate in ihrer südbadischen Heimat, die zur Westfront geworden war, bedroht von den Tieffliegern und Bomben der Alliierten. Alois erlebte seinen vierten und letzten Kriegswinter in Russland an der Ostfront. Der Briefwechsel verbindet Heimat- und Zeitgeschichte miteinander und lässt einen tragischen Abschnitt unserer Geschichte lebendig werden. Ein Buch, das alle Generationen berührt.
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Tyska, 2014118 kr
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Mit der Heimkehr ihres Vaters aus dem Zweiten Weltkrieg endet Gabriele Zandes erstes Buch "Meine Seele sucht Dich", in dem sie den ergreifenden Briefwechsel ihrer Eltern zwischen der Heimat im Schwarzwald und der Ost-front in Russland dokumentiert hat. Aber wie ging es danach weiter? In ihrem neuen Buch "Muttermale" erzählt sie, wie sich die Familiengeschichte nach dem Krieg fortsetzte - von ihrer Kindheit im Deutschland der 50er-Jahren bis hin zur Pflege und zum Tod ihrer Eltern in der heutigen Zeit. Ein Buch, in dem sich viele Leser wiederfinden. Als Nesthäkchen fast ein Jahrzehnt nach Kriegsende geboren, erlebt Eva ihre Kindheit zwischen vier Erwachsenen - den Eltern und zwei großen Brüdern. Das Wirtschaftswunder in Deutschland und der Fleiß des Vaters bescheren der Familie schon recht früh den Wohlstand des eigenen Autos, der Waschmaschine und der gemeinsamen Ferienwochen im Süden. Hauptsächlich von der Mutter lernt Eva das Sprechen, Geschichten und Gedichte, die die kindliche Fantasie beflügeln. Doch Carla hat genaue Vorstellungen, wie ihre Tochter zu sein hat, und Eva entwächst diesen wie den zu klein gewordenen Kinderschuhen. Auch Verluste, Vergehen und Versagen prägen Evas Kinderwelt und hinterlassen schmerzliche Spuren. Eva muss aufbrechen, ausbrechen, in die Ferne fliehen, um sich zu befreien. Das schlägt Wunden auf beiden Seiten. Nicht nur der plötzliche Tod des Vaters bringt Mutter und Tochter einander wieder näher und schließlich beinahe auf Augenhöhe. Aber es gibt eine Wunde zwischen ihnen, die niemals verheilen kann. Und am Ende, als Carla von Altersdemenz heimgesucht wird, ist es Eva, die der sprachlos gewordenen Mutter die Welt erklärt, ihr Gehör verschafft, ihre verblassenden Erinnerungen begleitet und ihnen Raum gibt.
Häftad, Tyska
240 kr
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