Despite efforts by a reunited Germany to regulate "pending property issues", cultural heritage institutions are still having to address questions of museum ethics: Is it right that nationalized property dating from 1945–1990 forms part of public collections? What kinds of dispossessions took place? Who were those involved? When and under what circumstances did the objects make their way into public collections? From where? These questions are of cross-border interest. Confiscated private collections and items of uncertain origin from the "Museumsfonds der DDR" (East Germany's museum stock), were exchanged for foreign currency on the international art market. One of the functions of the German Lost Art Foundation is to investigate the confiscations of cultural goods in the Soviet Occupation Zone and East Germany, an area of research it has been facilitating since 2017.
Hans Posse ist eine der wichtigen wie umstrittenen Figuren der deutschen Museumsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Ersteres, da er die Dresdener Gemäldegalerie, der er von 1910 bis 1942 als Direktor vorstand, behutsam modernisierte und nachhaltig prägte. Zweites, weil er als 'Sonderbeauftragter des Führers' tief in das NS-Kunstraubsystem verwickelt war. Das Buch beleuchtet verschiedene Themen rund um Hans Posses Leben und Wirken. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf seinem Verhältnis zur zeitgenössischen Kunst, die er bis 1933 engagiert für die Galerie erwerben konnte und mit der er sich als Kurator der Internationalen Dresdner Kunstausstellung sowie des deutschen Pavillons auf der Biennale in Venedig auseinandersetzte – um nach dem NS-Machtantritt klaglos deren Diffamierung als 'entartet' zu akzeptieren. Der zweite Schwerpunkt thematisiert Posses fatale Rolle als Hitlers Sonderbeauftragter für das 'Führermuseum Linz'. Angesichts der im Zusammenhang mit dem 'Fall Gurlitt' wieder belebten Diskussion um den Umgang mit so genannter entarteter Kunst einerseits sowie mit dem NS-Kunstraub andererseits sind die Themen dieses Buchs von großer Aktualität.
Despite efforts by a reunited Germany to regulate "pending property issues", cultural heritage institutions are still having to address questions of museum ethics: Is it right that nationalized property dating from 1945–1990 forms part of public collections? What kinds of dispossessions took place? Who were those involved? When and under what circumstances did the objects make their way into public collections? From where? These questions are of cross-border interest. Confiscated private collections and items of uncertain origin from the "Museumsfonds der DDR" (East Germany's museum stock), were exchanged for foreign currency on the international art market. One of the functions of the German Lost Art Foundation is to investigate the confiscations of cultural goods in the Soviet Occupation Zone and East Germany, an area of research it has been facilitating since 2017.
Hans Posse ist eine der wichtigen wie umstrittenen Figuren der deutschen Museumsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Ersteres, da er die Dresdener Gemäldegalerie, der er von 1910 bis 1942 als Direktor vorstand, behutsam modernisierte und nachhaltig prägte. Zweites, weil er als 'Sonderbeauftragter des Führers' tief in das NS-Kunstraubsystem verwickelt war. Das Buch beleuchtet verschiedene Themen rund um Hans Posses Leben und Wirken. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf seinem Verhältnis zur zeitgenössischen Kunst, die er bis 1933 engagiert für die Galerie erwerben konnte und mit der er sich als Kurator der Internationalen Dresdner Kunstausstellung sowie des deutschen Pavillons auf der Biennale in Venedig auseinandersetzte – um nach dem NS-Machtantritt klaglos deren Diffamierung als 'entartet' zu akzeptieren. Der zweite Schwerpunkt thematisiert Posses fatale Rolle als Hitlers Sonderbeauftragter für das 'Führermuseum Linz'. Angesichts der im Zusammenhang mit dem 'Fall Gurlitt' wieder belebten Diskussion um den Umgang mit so genannter entarteter Kunst einerseits sowie mit dem NS-Kunstraub andererseits sind die Themen dieses Buchs von großer Aktualität.