Glikl bas Judah Leib – författare
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Die Glückel von Hameln, auch bekannt als Glikl bas Judah Leib, war eine deutsche orthodoxe jüdische Geschäftsfrau und Tagebuchschreiberin, die 1724 verstarb. Ihre Memoiren, die sie über einen Zeitraum von dreißig Jahren in ihrer Muttersprache Westjiddisch verfasste, waren ursprünglich als ethisches Testament für ihre Kinder und zukünftigen Nachkommen gedacht. Glückels Tagebücher sind die einzigen bekannten von einer Frau verfassten vormodernen jiddischen Memoiren. Sie bieten ein intimes Porträt des deutsch-jüdischen Lebens zwischen dem späten siebzehnten und frühen achtzehnten Jahrhundert und sind eine wichtige Quelle für Historiker, Philologen, Soziologen, Literaturkritiker und Sprachwissenschaftler .
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Dieses eBook: "Die Memoiren der Glückel von Hameln" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.Glikl bas Judah Leib (1646-1724), bekannt als Glückel von Hameln, war eine deutsche Kauffrau, die als erste Frau Deutschlands eine erhalten gebliebene bedeutende Autobiografie schrieb. Glikl schrieb für ihre Kinder ihr Leben auf. Ihre in jiddischer Sprache geschriebenen Memoiren, die sie 1689, nach dem Tod ihres ersten Ehemannes begann und bis 1719 fortführte, sind die erste erhaltene und bekannte Autobiographie einer Frau in Deutschland und wurden eine herausragende Quelle der Forschung für die deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. 1910, also noch vor dem Ersten Weltkrieg, wurden Glikls Memoiren durch Bertha Pappenheim, Gründerin des Jüdischen Frauenbundes in Deutschland, aus dem Westjiddischen übersetzt und veröffentlicht. Bertha Pappenheim war eine entfernte Verwandte von Glikl bas Judah Leib, sie ließ sich 1925 von Leopold Pilichowski sogar im Kostüm der Glikl malen. Als außergewöhnlich umfangreiches Beispiel eines nicht in künstlerisch-literarischer Absicht geschriebenen jiddischen Texts diente es auch als Basis sprachwissenschaftlicher Studien. Das Jüdische Museum Berlin widmet der hamburgischen Kauffrau ein Kapitel in der Dauerausstellung und zeigt anhand ihres Lebens die Schwierigkeiten vor der Jüdischen Emanzipation, der Integration der Juden in die Nation.
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Die Memoiren der Glückel von Hameln: Das erste autobiografische Werk einer deutschen Frau, verfasst von Glikl bas Judah Leib, bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben einer jüdischen Frau im 17. Jahrhundert. Das Buch ist in Form von Tagebucheinträgen geschrieben und zeugt von Glückels scharfem Verstand und ihrer starken Persönlichkeit. Es bietet nicht nur Einblicke in ihr persönliches Leben und ihre Familie, sondern auch in die politischen und gesellschaftlichen Zustände ihrer Zeit. Der literarische Stil ist einfach und direkt, was die Lektüre der Memoiren zu einem packenden Erlebnis macht. Glückel von Hamelns autobiografische Arbeit ist eine Rarität in der Literaturgeschichte, da sie den Blick auf das weibliche Erleben und die jüdische Geschichte erheblich erweitert. Ihre Memoiren sind ein wertvolles Zeugnis vergangener Zeiten. Glikl bas Judah Leib, selbst eine bemerkenswerte Frau des 17. Jahrhunderts, war die erste, die dieses autobiografische Werk veröffentlichte. Als erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter von vierzehn Kindern hatte sie die nötigen Erfahrungen und das Wissen, um die Umstände, denen Glückel von Hameln gegenüberstand, zu verstehen und zu würdigen. Ihre Entscheidung, die Memoiren zu publizieren, zeigt ihr Interesse an der Geschichte und ihre Empathie für ihre Vorfahrin. Glikl bas Judah Leib hat mit der Veröffentlichung dieses Werkes einen unschätzbaren Beitrag zur Erforschung der weiblichen Autobiografie geleistet und Glückels Erzählung eine Bühne geboten, die sie verdient. Dieses Buch ist ein Muss für Leser, die an Geschichte, Frauenliteratur und jüdischer Kultur interessiert sind. Es bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben einer bemerkenswerten Frau und bereichert das Verständnis der Vergangenheit.