Das Derivategeschäft wird oftmals auf den heutigen, meist als "undurchsichtig" empfundenen Handel mit Finanzinstrumenten wie Zertifikaten, Optionen, Futures und Swaps reduziert. Im Vordergrund stehen meist die Auswüchse des modernen Derivatehandels und seine Rolle in der jüngsten Finanzkrise. Dabei wird übersehen, dass Derivate eine lange Geschichte haben und einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Finanzmärkte leisteten.Das 34. Symposium des IBF zum Thema "Derivate und Finanzstabilität: Erfahrungen aus vier Jahrhunderten" wirft einen finanzhistorischen Blick auf diese Produkte und zeigt, dass die Bemühungen, den Missbrauch derivativer Instrumente einzudämmen, ebenso alt sind wie die Strategien, die Regulierung des Derivatehandels zu umgehen.
Die deutsche Börsenlandschaft ist seit Jahrzehnten Schauplatz von tiefgreifenden Veränderungen, Strukturbrüchen und innovativen Anpassungen der Handelsmodelle. In deren Verlauf hat sich die Frankfurter Wertpapierbörse zu einer international führenden Plattform für den Wertpapierhandel als Teil eines hocheffizienten Dienstleistungsunternehmens entwickelt: der Deutsche Börse AG.Die Autoren, ausgewiesene Experten ihres Fachs, zeigen in dieser breit angelegten historischen Studie zur Entwicklung der Frankfurter Wertpapierbörse, welche Herausforderungen die Börse bewältigen musste – von der Zwischenkriegszeit über den Neubeginn nach 1945 bis hin zur stürmischen Kapitalmarktentwicklung seit den 1980er-Jahren und zum Auftakt des digitalen 21. Jahrhunderts. Boris Gehlen, Bernd Rudolph, Günter Franke, Benjamin Clapham und Peter Gomber behandeln die Bedeutung des politischen und regulatorischen Umfelds der Finanzmärkte, des nationalen und internationalen Wettbewerbs sowie der technischen Entwicklungen für den Strukturwandel und die Geschäftspolitik. Auf diese Weise ermöglichen sie eine ebenso umfassende wie differenzierte Sicht auch auf die heutige Rolle und Bedeutung der Börse.
Das Derivategeschäft wird oftmals auf den heutigen, meist als "undurchsichtig" empfundenen Handel mit Finanzinstrumenten wie Zertifikaten, Optionen, Futures und Swaps reduziert. Im Vordergrund stehen meist die Auswüchse des modernen Derivatehandels und seine Rolle in der jüngsten Finanzkrise. Dabei wird übersehen, dass Derivate eine lange Geschichte haben und einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Finanzmärkte leisteten.Das 34. Symposium des IBF zum Thema "Derivate und Finanzstabilität: Erfahrungen aus vier Jahrhunderten" wirft einen finanzhistorischen Blick auf diese Produkte und zeigt, dass die Bemühungen, den Missbrauch derivativer Instrumente einzudämmen, ebenso alt sind wie die Strategien, die Regulierung des Derivatehandels zu umgehen.
Die deutsche Börsenlandschaft ist seit Jahrzehnten Schauplatz von tiefgreifenden Veränderungen, Strukturbrüchen und innovativen Anpassungen der Handelsmodelle. In deren Verlauf hat sich die Frankfurter Wertpapierbörse zu einer international führenden Plattform für den Wertpapierhandel als Teil eines hocheffizienten Dienstleistungsunternehmens entwickelt: der Deutsche Börse AG.Die Autoren, ausgewiesene Experten ihres Fachs, zeigen in dieser breit angelegten historischen Studie zur Entwicklung der Frankfurter Wertpapierbörse, welche Herausforderungen die Börse bewältigen musste – von der Zwischenkriegszeit über den Neubeginn nach 1945 bis hin zur stürmischen Kapitalmarktentwicklung seit den 1980er-Jahren und zum Auftakt des digitalen 21. Jahrhunderts. Boris Gehlen, Bernd Rudolph, Günter Franke, Benjamin Clapham und Peter Gomber behandeln die Bedeutung des politischen und regulatorischen Umfelds der Finanzmärkte, des nationalen und internationalen Wettbewerbs sowie der technischen Entwicklungen für den Strukturwandel und die Geschäftspolitik. Auf diese Weise ermöglichen sie eine ebenso umfassende wie differenzierte Sicht auch auf die heutige Rolle und Bedeutung der Börse.