Poetik als sprachtheoretisches Problem
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Darstellungsformen Im Europäischen Theater Von Der Restauration Bis Zur Zwischenkriegszeit
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Emanzipation und Antisemitismus als Momente der Theatergeschichte. Von der Lessing-Zeit bis zur Shoah
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Nach der Shoah. Israelisch-deutsche Theaterbeziehungen seit 1949
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Die Theaterbeziehungen zwischen Polen und den deutschsprachigen Ländern haben sich seit 1945 auf unterschiedliche Weise entwickelt. Die Gründe liegen in der Einbindung der beiden deutschen Staaten in die politischen Blöcke bis 1989, in der europäischen Sonderstellung Österreichs, sowie in der speziellen polnischen Kulturentwicklung innerhalb des östlichen Systems. Ausschlaggebend sind aber auch unterschiedliche theatergeschichtliche Bedingungen, u.a. die Westorientierung der polnischen Theateravantgarde seit Mrozek und Gombrowicz, die traditionell intensiven Theaterbeziehungen zu Österreich, die weltweite Bedeutung, die die polnischen Regisseure und Theatertheoretiker seit Grotowski und Kantor gewinnen. Während für die Literaturbeziehungen der beteiligten Länder bereits seit 10 Jahren zusammenfassende Berichte vorliegen, ging es auf der Tagung 1996, deren Ergebnisse hier unterbreitet werden, um die Ermittlung dezidiert theatergeschichtlicher Zusammenhänge, mittels derer neue Einblicke in die Theaterlandschaft Mitteleuropa in der zweiten Jahrhunderthälfte gewonnen werden sollen.
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Musiktheater stellt für Theater- wie für Musikwissenschaft eine provokative Aufgabe dar. Methodisch und analytisch wie auch historiographisch ergeben sich Probleme aus dem Zusammenwirken von Gesang, Sprache, Stimme, Darstellung, Körper und Bewegung auf der Bühne, zumal die Mehrzahl historischer Theaterformen, von der Posse bis zur Operette, von der Revue bis zum modernen Verfremdungstheater - zu schweigen von den außereuropäischen Theaterkulturen - sich zwischen den >reinen< Polen von Oper und Schauspieltheater bewegen. Diese Probleme verlangen interdisziplinären Zugang um so mehr, als sich Grundfragen erweiterter Theaterforschung anschließen, die zur Kulturgeschichte der Stimme und des Körpers, der Wahrnehmungsverhältnisse und ihrer medialen Prägung führen.
Grenzüberschreitungen Mit Goethes »Faust« in Inszenierungen Der Neunziger Jahre
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Die im Laufe des 20. Jahrhunderts wachsende Diskrepanz zwischen literarischer Dramatik und moderner Bühne brachte gravierende Verschiebungen mit sich. Die Vielfalt heutiger Theatertexte lässt sich nicht mehr nach Gesichtspunkten der Poetologie des Dramas, einschließlich seiner epischen Erweiterungen, beschreiben nochaus den Veränderungen und Bedingungen der Bühnenästhetik einseitig ableiten. Das Verhältnis von Drama und Theater ist im Umbruch und fordert auf beiden Seiten ständig zu Innovationen heraus.