Die Frage nach Teilhabeperspektiven an beruflicher Bildung sowie am Erwerbsleben stellt sich für junge Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zum Ende ihrer Schulzeit, aber auch über ihre weitere Biografie hinweg. Im Rahmen der Diskussion um eine stärker inklusive Gesellschaft erhält dies eine zusätzliche Dynamik. Traditionelle Formate der Unterstützung und Begleitung werden hinterfragt und - auch sozialrechtlich - neu gestaltet. Ziel dieses Bandes ist es, differenziert nach sonderpädagogischen Förderbedarfen am Ende der Schulzeit zu fragen, Teilhabeperspektiven zu skizzieren und Gemeinsamkeiten wie auch Differenzen herauszustellen. Diese Analyse wird zugleich durch einen interdisziplinär ausgerichteten Theoriediskurs um zentrale Fragen der beruflichen Teilhabe gerahmt.
Die Frage nach Teilhabeperspektiven an beruflicher Bildung sowie am Erwerbsleben stellt sich für junge Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zum Ende ihrer Schulzeit, aber auch über ihre weitere Biografie hinweg. Im Rahmen der Diskussion um eine stärker inklusive Gesellschaft erhält dies eine zusätzliche Dynamik. Traditionelle Formate der Unterstützung und Begleitung werden hinterfragt und - auch sozialrechtlich - neu gestaltet. Ziel dieses Bandes ist es, differenziert nach sonderpädagogischen Förderbedarfen am Ende der Schulzeit zu fragen, Teilhabeperspektiven zu skizzieren und Gemeinsamkeiten wie auch Differenzen herauszustellen. Diese Analyse wird zugleich durch einen interdisziplinär ausgerichteten Theoriediskurs um zentrale Fragen der beruflichen Teilhabe gerahmt.
Die Studie dokumentiert ein mehrjähriges Pilotprojekt zur Inklusion von jungen Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Berufsschulen in Bayern. An neun Standorten wurden in Kooperationen zwischen je einer allgemeinen und einer Förderberufsschule organisatorische, personelle und unterrichtsbezogene Maßnahmen entwickelt und erprobt.Der Band stellt die Ergebnisse des Pilotprojektes vor und bündelt Fragestellungen, Methodik und Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation.
Die Praxisberichte und theoretischen Fundierungen zur Inklusion an berufsbildenden Schulen enthalten Unterrichtskonzepte zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention. Das Netzwerk, eine Kooperation aus sechs Beruflichen Schulen, hat inklusive Handlungskonzepte entwickelt, implementiert und wissenschaftlich evaluiert. In drei Arbeitsgruppen wurden die Themenfelder "Lernen in heterogenen Gruppen", "Zielgruppen mit besonderen Lernbedürfnissen" sowie "Inklusive Schulorganisation" bearbeitet und in der Schulpraxis erprobt. Die vorgestellten Beispiele zeigen, wie inklusives Lernen an Beruflichen Schulen gelingen kann und welche internen Verfahren notwendig sind, um alle Schülerinnen und Schüler gleichberechtigt an beruflicher Bildung teilhaben zu lassen.Das "Netzwerk Berufliche Schulen Mainfranken" ist als SchulLabor eine von der Robert Bosch Stiftung geförderte Schulentwicklungsplattform.