Hartwin Brandt – författare
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Häftad, Tyska, 2023
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Inbunden, Tyska, 1998
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Häftad, Tyska, 2011
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Inbunden, Tyska, 2021
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PDF, Tyska, 2017586 kr
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Jede Form von Geschichtsinterpretation ist in mehrfacher Hinsicht mit Wirklichkeit befat und von ihr betroffen: Erstens ist Wirklichkeit weit mehr als die Summe von Fakten und Begebenheiten - erst der kognitive Zugriff auf Vergangenes konstituiert historische Wirklichkeit. Zweitens beeinflussen die aueren Entstehungsbedingungen von Wirklichkeitsdeutungen eben diese selbst, und drittens verfolgen derartige Interpretationen in aller Regel Wirkungsabsichten, zielen also auf kunftige Wirklichkeit. Diese fundamentalen Aspekte jeglicher Geschichtsinterpretation werden in kompetenten Einzelstudien anhand ausgewahlter Beispiele aus der Zeit zwischen dem 3. und 6. Jh. n. Chr. behandelt. Als Grundmuster spatantiker Geschichtsdeutung erweisen sich in diesem anspruchsvollen Sammelband die Konstruktion und Neuerfindung von Wirklichkeiten, Literarisierung und Stilisierung, manipulative und tendenziose Verzerrungen sowie die gezielte Ausblendung unerwunschter Wirklichkeitselemente. "e;Das besondere Verdienst dieses au erordentlich anregenden Bandes besteht darin, da die alte Frage nach Subjektivitat, Intentionalitat und Zeitgebundenheit der Autoren einmal nicht vorrangig unter quellenkritischen Gesichtspunkten diskutiert wird. Die Apperzeption von Wirklichkeit durch antike Autoren wird nicht zu dem Zweck untersucht, sie anschlie end um so effektiver ausblenden und sich dann in objektivistischer Manier der 'eigentlichen' Realitat zuwenden zu konnen. Sie wird vielmehr fur sich genommen als historisches Phanomen und damit als fur die historische Forschung wurdiges Sujet verstanden."e; Plekos"e;ertragreich und empfehlenswert"e;Karl Christ in Anzeiger fur die Altertumswissenschaften
Griechisch-Römische Antike Griechische Polis Alexander der Große Konstantin der Große
Alte Geschichte
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Die Antike - ca. 1.200 v. Chr. Bis 500 n. Chr. - legte den Grundstein für die Bürgergesellschaft und Demokratie des heutigen Europa. Eine Keimzelle war der Stadtstaat der "Polis".Historische Größe definiert sich immer noch an Namen wie Alexander und Konstantin, die mit Recht den Titel "der Große" tragen.DIE GRIECHISCH-RÖMISCHE ANTIKEüber die Entstehung der griechischen Bürgergemeinde (Polis), die Demokratie in Athen, den Aufstieg Roms zur Weltmacht, über die römischen Kaiser und die Christianisierung der antiken Welt in der Spätantike.DIE GRIECHISCHE POLISDiese spezielle Form des griechischen Stadtstaates war die Keimzelle der Demokratie wie verschiedener anderer Verfassungsmodelle, die noch heute nachwirken. Auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung ist mit ihr die kulturelle Blüte des antiken Griechenlands verbunden.ALEXANDER DER GROSSEAlexander der Große, der von 336 - 323 v. Chr. regierte, war einer der größten Eroberer der Weltgeschichte. Seine Eroberung des Perserreichs bereitete zugleich den Boden für die Hellenisierung weiter Teile des östlichen Mittelmeerraumes, die bis zum Fall von Byzanz 1453 und darüber hinaus wirken sollte.KONSTANTIN DER GROSSEKonstantin der Große (306-337 nach Christus) gilt als der Begründer des christlichen Europa, als derjenige Kaiser, der den Weg von der heidnischen Antike ins christliche Mittelalter gewiesen hat. Die "konstantinische Wende" hat es tatsächlich gegeben - wie diese vonstatten ging wird in der Vorlesung auf der Basis des neuesten Wissensstandes erläutert.
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Konstantin der Große (306-337 nach Christus) gilt als der Begründer des christlichen Europa, als derjenige Kaiser, der den Weg von der heidnischen Antike ins christliche Mittelalter gewiesen hat.Diese moderne Sichtweise verkürzt jedoch das Wirken und die Bedeutung dieses zweifellos herausragenden römischen Kaisers: Konstantin war nämlich vor allem ein machtbewusster und machtorientierter Pragmatiker, der sich auch auf dem Feld der Religionspolitik seine Handlungsfreiheit bewahrte. Die "konstantinische Wende" hat es tatsächlich gegeben - wie diese vonstatten ging, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen, dies wird in der vorliegenden Vorlesung auf der Basis des neuesten Wissensstandes erläutert.
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ca. 1200 vor Christus - ca. 500 nach Christus) ist hochaktuell: Das heutige Europa - mit seiner Bürgergesellschaft und der Demokratie, mit der bedeutenden Rolle von Religion(en) und Kirche(n), mit seinem Städtewesen, mit seiner Verwaltung und seinem Rechtssystem - fußt in vielerlei Hinsicht auf der griechisch-römischen Antike.Moderne wissenschaftliche Kontroversen (zum Beispiel über Troja oder die Dichtungen Homers) finden Eingang in die Medien. Wer sich ein eigenes Urteil bilden oder gar mitreden möchte, muss über die Antike Bescheid wissen: über die Entstehung der griechischen Bürgergemeinde (Polis), die Demokratie in Athen, den Aufstieg Roms zur Weltmacht, über die römischen Kaiser und die Christianisierung der antiken Welt in der Spätantike.