Unser Verständnis der Multiplen Sklerose hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Das betrifft die Pathogenese ebenso wie die Therapie, Diagnostik und Versorgung. Dieser Band stellt die Fortschritte in anschaulicher und anwendungsbezogener Weise dar und spiegelt den aktuellen Wissensstand zur Multiplen Sklerose in allen Bereichen wider. Als Nachschlagewerk sowie als Leitfaden gibt er konkrete Empfehlungen zu Diagnose und Therapie mit Schwerpunkt auf praktischen Fragen und Aspekten der Patientenversorgung. Neben Hintergrundwissen zu vermuteten Pathomechanismen wird anhand von Schemata die Therapieüberwachung vermittelt. Ein Überblick über bewährte und neue Präparate, deren Wirkmechanismen und Aspekte, die es bei einem möglichen Therapiewechsel zu beachten gilt, rundet das Werk ab, das einen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Begleiter im klinischen Alltag darstellt.
Unser Verständnis der Multiplen Sklerose hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Das betrifft die Pathogenese ebenso wie die Therapie, Diagnostik und Versorgung. Dieser Band stellt die Fortschritte in anschaulicher und anwendungsbezogener Weise dar und spiegelt den aktuellen Wissensstand zur Multiplen Sklerose in allen Bereichen wider. Als Nachschlagewerk sowie als Leitfaden gibt er konkrete Empfehlungen zu Diagnose und Therapie mit Schwerpunkt auf praktischen Fragen und Aspekten der Patientenversorgung. Neben Hintergrundwissen zu vermuteten Pathomechanismen wird anhand von Schemata die Therapieüberwachung vermittelt. Ein Überblick über bewährte und neue Präparate, deren Wirkmechanismen und Aspekte, die es bei einem möglichen Therapiewechsel zu beachten gilt, rundet das Werk ab, das einen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Begleiter im klinischen Alltag darstellt.
1988 wurde die erste Phase III-Studie mit Interferon-ß1b begonnen – revolutionär ob ihres Studiendesigns, welches den Standard für alle weiteren Phase III-Studien bei Multipler Sklerose (MS) bis zum heutigen Tag begründete, revolutionär aber auch wegen der nachfolgenden Zulassung von Interferon-ß1b im Jahr 1993 als erste krankheitsmodifizierende Therapie bei MS und wegen des Enthusiasmus und der Innovation, die diese erfolgreiche Studie über die letzten zwei Jahrzehnte auslöste und prägte. Diese Pionierleistung, die MS-Patienten und Ärzte aus dem therapeutischen Nihilismus herausführte, und die Erfolgsgeschichte von Interferon-ß 1b, mit all den oft nicht mehr bewussten oder erinnerlichen, dafür umso grundlegenderen und weitreichenderen Einflüssen auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur MS und ihrer Therapie, werden von namhaften MS-Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals umfassend in einem Buch für Neurologen und an MS interessierten Ärzte zusammengefasst.
1988 wurde die erste Phase III-Studie mit Interferon-ß1b begonnen – revolutionär ob ihres Studiendesigns, welches den Standard für alle weiteren Phase III-Studien bei Multipler Sklerose (MS) bis zum heutigen Tag begründete, revolutionär aber auch wegen der nachfolgenden Zulassung von Interferon-ß1b im Jahr 1993 als erste krankheitsmodifizierende Therapie bei MS und wegen des Enthusiasmus und der Innovation, die diese erfolgreiche Studie über die letzten zwei Jahrzehnte auslöste und prägte. Diese Pionierleistung, die MS-Patienten und Ärzte aus dem therapeutischen Nihilismus herausführte, und die Erfolgsgeschichte von Interferon-ß 1b, mit all den oft nicht mehr bewussten oder erinnerlichen, dafür umso grundlegenderen und weitreichenderen Einflüssen auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur MS und ihrer Therapie, werden von namhaften MS-Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals umfassend in einem Buch für Neurologen und an MS interessierten Ärzte zusammengefasst.