Seit den 1990er Jahren haben die deutschen Länder die Strukturen ihrer staatlichen Kernverwaltung substanziell reformiert. Dieses Buch zieht erstmals eine systematisch vergleichende und empirisch umfassende Bilanz der Reformen, die in den 13 Flächenländern zwischen 1990 und 2014 durchgeführt wurden. Auf Grundlage eines quantitativen Datensatzes ergibt sich so ein differenziertes Bild der Behörden- und Personalentwicklung auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen und in den einzelnen Verwaltungssektoren.
Seit den 1990er Jahren haben die deutschen Länder die Strukturen ihrer staatlichen Kernverwaltung substanziell reformiert. Dieses Buch zieht erstmals eine systematisch vergleichende und empirisch umfassende Bilanz der Reformen, die in den 13 Flächenländern zwischen 1990 und 2014 durchgeführt wurden. Auf Grundlage eines quantitativen Datensatzes ergibt sich so ein differenziertes Bild der Behörden- und Personalentwicklung auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen und in den einzelnen Verwaltungssektoren.
Politisches Handeln ist zunehmend krisenbehaftet und exekutivdominiert. Dabei machen Führungspersönlichkeiten einen Unterschied, wie die vorliegende Studie am Beispiel der „Krisenkanzlerin“ Angela Merkel nachweist. Einem interaktionistischen Leadership-Verständnis folgend wird hier erstmals eine empirisch fundierte, fallvergleichende und persönlichkeitsbezogene Analyse des Krisenmanagements der Bundeskanzlerin vorgelegt. Den Ausgangspunkt bildet eine Leadership Trait Analysis, die den Umgang der Kanzlerin mit Handlungsrestriktionen und Informationen identifiziert und ihre Handlungsmotivation offenlegt. Auf dieser Grundlage wird ihr Führungshandeln in der Eurokrise und der Migrationskrise untersucht. Die systematische Rekonstruktion der Krisengeschehen lässt den Schluss zu, dass Merkels politische Führung eine Frage der Persönlichkeit ist.
Politisches Handeln ist zunehmend krisenbehaftet und exekutivdominiert. Dabei machen Führungspersönlichkeiten einen Unterschied, wie die vorliegende Studie am Beispiel der „Krisenkanzlerin“ Angela Merkel nachweist. Einem interaktionistischen Leadership-Verständnis folgend wird hier erstmals eine empirisch fundierte, fallvergleichende und persönlichkeitsbezogene Analyse des Krisenmanagements der Bundeskanzlerin vorgelegt. Den Ausgangspunkt bildet eine Leadership Trait Analysis, die den Umgang der Kanzlerin mit Handlungsrestriktionen und Informationen identifiziert und ihre Handlungsmotivation offenlegt. Auf dieser Grundlage wird ihr Führungshandeln in der Eurokrise und der Migrationskrise untersucht. Die systematische Rekonstruktion der Krisengeschehen lässt den Schluss zu, dass Merkels politische Führung eine Frage der Persönlichkeit ist.