Der Aufsatz demonstriert anhand ausgiebig kommentierter zeitgenössischer Zeugnisse Goethes Reaktion auf die Arbeiten Fraunhofers, insbesondere auf die Entdeckung der dunklen Linien im Sonnenspektrum. Den Fehlurteilen Goethes werden dabei die Urteile zeitgenössischer Physiker wie Chladni und J.F.W. Herschel gegenübergestellt. Bislang noch ungedruckte Dokumente aus dem Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv belegen, daß sich Goethe nicht nur literarisch mit Fraunhofer beschäftigte, sondern daß er auch dessen Versuche mit Hilfe des Jenaer Universitätsmechanikers Körner getreulich zu wiederholen suchte.
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) genoß nicht nur als Gelehrter großes Ansehen, sondern wurde seiner spektakulären Vorlesungen wegen auch als akademischer Lehrer hoch geschätzt. Anstelle ein eigenes Lehrbuch zu verfassen, bearbeitete Lichtenberg mehrmals Erxlebens 'Anfangsgründe der Naturlehre' und versah es mit Zusätzen und Bemerkungen. Lichtenbergs Versuch, dieses Werk durch ein eigenes Compendium zu ersetzen, gelangte über Vorarbeiten nicht hinaus. Die vorliegende Edition der Lichtenbergischen 'Bemerkungen' ist ein Versuch, die Fragen nach Lichtenbergs Compendio zu beantworten. Das Werk wird ergänzt durch ausgewählte zeitgenössische Zeugnisse, durch Bemerkungen aus Vorreden und Briefen, das geplante Compendium betreffend, sowie durch einige Erläuterungen zum Text.
Der Aufsatz demonstriert anhand ausgiebig kommentierter zeitgenössischer Zeugnisse Goethes Reaktion auf die Arbeiten Fraunhofers, insbesondere auf die Entdeckung der dunklen Linien im Sonnenspektrum. Den Fehlurteilen Goethes werden dabei die Urteile zeitgenössischer Physiker wie Chladni und J.F.W. Herschel gegenübergestellt. Bislang noch ungedruckte Dokumente aus dem Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv belegen, daß sich Goethe nicht nur literarisch mit Fraunhofer beschäftigte, sondern daß er auch dessen Versuche mit Hilfe des Jenaer Universitätsmechanikers Körner getreulich zu wiederholen suchte.
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) genoß nicht nur als Gelehrter großes Ansehen, sondern wurde seiner spektakulären Vorlesungen wegen auch als akademischer Lehrer hoch geschätzt. Anstelle ein eigenes Lehrbuch zu verfassen, bearbeitete Lichtenberg mehrmals Erxlebens ''Anfangsgründe der Naturlehre'' und versah es mit Zusätzen und Bemerkungen. Lichtenbergs Versuch, dieses Werk durch ein eigenes Compendium zu ersetzen, gelangte über Vorarbeiten nicht hinaus. Die vorliegende Edition der Lichtenbergischen ''Bemerkungen'' ist ein Versuch, die Fragen nach Lichtenbergs Compendio zu beantworten. Das Werk wird ergänzt durch ausgewählte zeitgenössische Zeugnisse, durch Bemerkungen aus Vorreden und Briefen, das geplante Compendium betreffend, sowie durch einige Erläuterungen zum Text.
Diese erkenntnispsychologische Studie über das Verhältnis von Gesichts- und Tastwahrnehmung war Berkeleys erste große Publikation (1709). Im Vordergrund steht noch nicht die Immaterialismusthese, sondern die Wahrnehmungsanalyse. Logisch und chronologisch kann der Text als Einführung in Berkeleys Lehre gelten.