Ivan Jordovic – författare
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Lebte die athenische Demokratie ganz aus ihrer täglichen Praxis und kam sie deshalb ohne theoretische Begründung oder gar Ideologie aus? Und lebten ihre Kritiker nur in ihrer eigenen Oppositionswelt oder haben sie Konzepte, Vorstellungen und Ideen der ungeliebten Ordnung übernommen?Der Sammelband stellt zunächst Elemente der demokratischen Ideologie in Athen vor; ferner werden systematische Aspekte des demokratiekritischen bzw. antidemokratischen Diskurses erörtert. Fünf Fallstudien behandeln Schriften – von Pseudo-Xenophon bis Aristoteles –, deren Autoren der Demokratie feindlich oder zumindest kritisch gegenüberstanden. Zwei abschließende Aufsätze verfolgen Argumente und Traditionslinien antidemokratischen Denkens, bis hin zum Postulat einer angeblich natürlichen Ungleichheit und eines Rechts des Stärkeren, bis ins 19. Jahrhundert bzw. die Zeit vor und nach dem 1. Weltkrieg.Insgesamt ergibt sich ein neues, wesentlich differenzierteres Bild der argumentativen Verschränkung von Verteidigern und Gegnern der (athenischen) Demokratie. Das ist auch für die Diskussion um eine Krise der modernen Demokratien von Bedeutung, die häufig historisch unzureichend geerdet erscheint.
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PDF, Tyska, 20181 579 kr
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Lebte die athenische Demokratie ganz aus ihrer täglichen Praxis und kam sie deshalb ohne theoretische Begründung oder gar Ideologie aus? Und lebten ihre Kritiker nur in ihrer eigenen Oppositionswelt oder haben sie Konzepte, Vorstellungen und Ideen der ungeliebten Ordnung übernommen?Der Sammelband stellt zunächst Elemente der demokratischen Ideologie in Athen vor; ferner werden systematische Aspekte des demokratiekritischen bzw. antidemokratischen Diskurses erörtert. Fünf Fallstudien behandeln Schriften – von Pseudo-Xenophon bis Aristoteles –, deren Autoren der Demokratie feindlich oder zumindest kritisch gegenüberstanden. Zwei abschließende Aufsätze verfolgen Argumente und Traditionslinien antidemokratischen Denkens, bis hin zum Postulat einer angeblich natürlichen Ungleichheit und eines Rechts des Stärkeren, bis ins 19. Jahrhundert bzw. die Zeit vor und nach dem 1. Weltkrieg.Insgesamt ergibt sich ein neues, wesentlich differenzierteres Bild der argumentativen Verschränkung von Verteidigern und Gegnern der (athenischen) Demokratie. Das ist auch für die Diskussion um eine Krise der modernen Demokratien von Bedeutung, die häufig historisch unzureichend geerdet erscheint.
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PDF, Engelska, 2019726 kr
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Plato is often reproached for having a distorted view of democracy due to prejudice and an elitist philosophical approach. Such objections are not utterly groundless, but they miss the gist of the matter. One of the main aims of this study is to show that, while conceiving his critique of democracy, Plato has a clear perception of its development and elements. A further objective is to demonstrate how he draws on democratic ideology to advance his own political theory. Accordingly, this e-book will expose numerous intertextual connections of Plato with other authors of this epoch. The first and greater part of this study reveals how in the "e;Gorgias"e; Plato gives a detailed account on the process of democratic man's transformation into tyrannical man. The second part examines the parallels between this dialogue and the "e;Republic"e;. Thus, Plato's intimate knowledge of democratic ideology shows that his criticism of phenomena such as absolute freedom, demagoguery (populism), glorification of power, traditional politics etc. remains relevant.
Del 1017 - Europaeische Hochschulschriften / European University Studie
Anfaenge Der Juengeren Tyrannis
Vorlaeufer Und Erste Repraesentanten Von Gewaltherrschaft Im Spaeten 5. Jahrhundert V. Chr.
Häftad, Tyska, 2005
874 kr
Tillfälligt slut