Jens Ruppenthal – författare
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Inbunden, Tyska, 2019
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PDF, Tyska, 2019446 kr
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Wie wandelt sich die Wahrnehmung des Meeres? Dieser Band vereint geistes- und kulturwissenschaftliche Aufsätze zu den Praktiken und Medien der Wahrnehmung, Deutung und Rezeption des Meeres im 19. und 20. Jahrhundert. Die Autorinnen und Autoren belegen darin, dass sich in historischen Zeugnissen der Auseinandersetzung mit dem Meer nicht einfach punktuelle, zeitlich und räumlich "eingefrorene" Beobachtungen manifestieren, sondern immer auch veränderte Bewertungen. In ihren Beiträgen werden die Varianten der Meereswahrnehmung – je nach Standpunkt des Betrachters vom Schiff, von der Küste oder vom Hinterland aus – ebenso berücksichtigt wie die vielfältigen Formen der Überlieferung – von wissenschaftlichen Beschreibungen bis zu künstlerischen Zeugnissen.
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PDF, Tyska, 2016700 kr
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Aus historischer Perspektive beleuchtet der Band den Diskurs uber das Meer als Transitraum und Rohstoffquelle sowie seine strategische, okologische und okonomische Bedeutung fur die Menschheit. Die Autoren zeigen, dass Europas Geschichte zwar ohne Berucksichtigung ihrer maritimen Dimension geschrieben werden kann, aber nicht sollte, da der damit einhergehende Verlust an Aussagekraft enorm und unannehmbar ware. Die Beitrage aus der Feder ausgewahlter Experten lassen sich den Schwerpunkten Werte, Wissen und Wirtschaft zuordnen, inhaltlich aber oszillieren sie zwischen verschiedenen Begriffspaaren wie Tiefe und Traum, Welterfahrung und Weltreisen, Passagiere und Produkte, Gefahren und Gewinne sowie Expedition und Expansion.
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PDF, Tyska, 2018726 kr
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Der Glaube an die Unerschopflichkeit der Meeresressourcen war noch in der Mitte des 20. Jahrhunderts so unerschutterlich, dass selbst Fischereiexperten Heringe mit Insekten verglichen - Ausrottung praktisch unmoglich. Jens Ruppenthal untersucht den langwierigen Abschied von dieser vermeintlichen Gewissheit zwischen ca. 1950 und 2000 und analysiert dabei die wissenschaftliche ebenso wie die offentliche Debatte in der Bundesrepublik Deutschland. Ein zahlebiges Vertrauen in technische Machbarkeit bewirkte, dass sich die heute so prasente Vorstellung von der Verwundbarkeit der Meere als Okosysteme nur allmahlich durchsetzen konnte. Ruppenthal leistet damit einen kulturhistorisch angelegten Beitrag zur Etablierung einer Umweltgeschichte der Meere und zur Diskussion um das Anthropozan. Anhand bisher kaum berucksichtigter Quellen ordnet er am Beispiel der Hochseefischerei und des geplanten Meeresbergbaus zwei spezielle schifffahrts- und technikhistorische Themen in einen weiteren geschichtswissenschaftlichen Kontext ein und bietet so auch einen Zugang zur Maritime History.