Das Editionsprojekt bietet eine umfassende Sammlung der Quellen zur Verfassungsgeschichte der Universität Greifswald aus deutschen, polnischen, schwedischen und dänischen Archiven. Die Dokumente werden hier erstmals auf gesicherter Textgrundlage für die Forschung zugänglich gemacht und eingehend erläutert: Universitäts- und Fakultätsstatuten, Visitationsabschiede und ergänzende Vorschriften in ihren vielfältigen Erscheinungsformen. Eine ausführliche Einleitung gibt einen Überblick über das Ordnungs- und Normengefüge der Universität in seinen jeweiligen historischen Bezügen und beleuchtet seine Anwendung im Alltag. Das Werk leistet Grundlagenforschung für die Greifswalder Universitätsgeschichte und stellt zugleich einen wichtigen Beitrag für die vergleichende Universitätsgeschichtsforschung dar.Dieser erste Band behandelt die Gründung der Universität, ihren nachreformatorischen Neubeginn und ihre Entwicklung zur protestantischen Landesuniversität bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges und dem Beginn der schwedischen Herrschaft in Pommern.
Das Editionsprojekt bietet eine umfassende Sammlung der Quellen zur Verfassungsgeschichte der Universität Greifswald aus deutschen, polnischen, schwedischen und dänischen Archiven. Die Dokumente werden hier erstmals auf gesicherter Textgrundlage für die Forschung zugänglich gemacht und eingehend erläutert: Universitäts- und Fakultätsstatuten, Visitationsabschiede und ergänzende Vorschriften in ihren vielfältigen Erscheinungsformen.Eine ausführliche Einleitung gibt einen Überblick über das Ordnungs- und Normengefüge der Universität in seinen jeweiligen historischen Bezügen und beleuchtet seine Anwendung im Alltag. Das Werk leistet Grundlagenforschung für die Greifswalder Universitätsgeschichte und stellt zugleich einen wichtigen Beitrag für die vergleichende Universitätsgeschichtsforschung dar.Der zweite Band behandelt die Geschichte der Universität unter schwedischer und dänischer Herrschaft vom Westfälischen Frieden bis zum Ende des Großen Nordischen Krieges 1720.
Das Lehnswesen hat Verfassung und Gesellschaft des Mittelalters nachhaltig geprägt. Die gängige Vorstellung eines klar geregelten Systems von Rechten und Pflichten zwischen Lehnsherr und Vasall lässt sich jedoch bei näherem Hinsehen kaum aufrecht erhalten. Daher bietet dieser Band nicht nur eine Einführung in die Grundregeln des Lehnswesens anhand zentraler Quellen, sondern vermittelt zugleich einen Eindruck davon, wie viel Spielraum für individuelle Regelungen dieser allgemeine Rahmen ließ.Die dritte Auflage reflektiert den aktuellen Stand der Debatte über den Stellenwert des Lehnswesens im Mittelalter. Die Quellensammlung ist eng mit der Darstellung verzahnt und spiegelt die Vielgestaltigkeit der Lehnsverhältnisse wider. Elf Forschungsthesen geben Einblick in die noch anhaltende Diskussion über die Funktion und die Bedeutung des Lehnswesens im mittelalterlichen Reich.
Das Editionsprojekt bietet eine umfassende Sammlung der Quellen zur Verfassungsgeschichte der Universität Greifswald aus deutschen, polnischen, schwedischen und dänischen Archiven. Die Dokumente werden hier erstmals auf gesicherter Textgrundlage für die Forschung zugänglich gemacht und eingehend erläutert: Universitäts- und Fakultätsstatuten, Visitationsabschiede und ergänzende Vorschriften in ihren vielfältigen Erscheinungsformen.Eine ausführliche Einleitung gibt einen Überblick über das Ordnungs- und Normengefüge der Universität in seinen jeweiligen historischen Bezügen und beleuchtet seine Anwendung im Alltag. Das Werk leistet Grundlagenforschung für die Greifswalder Universitätsgeschichte und stellt zugleich einen wichtigen Beitrag für die vergleichende Universitätsgeschichtsforschung dar.Der dritte Band behandelt die Geschichte der Universität unter der schwedischen Herrschaft während der Freiheitszeit, der Gustavianischen Zeit und der napoleonischen Herrschaft bis zum Übergang Schwedisch-Pommerns an Preußen 1815.
Im Wintersemester 2013/14 feierte das Historische Institut der Universität Greifswald sein 150jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums stellen die Autoren in diesem Band bekannte Greifswalder Historiker wie Ernst Moritz Arndt oder Ernst Bernheim vor – nicht ohne kritisch zu reflektieren, wie sich die Vertreter des ideologieanfälligen Fachs Geschichte im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Deutschen Demokratischen Republik positionierten.Kernstück des Bandes bilden die Beiträge der am Historischen Institut tätigen Lehrstuhlinhaber: Sie zeichnen die Geschichte ihrer jeweiligen Disziplin im 19. und 20. Jahrhundert nach. Des Weiteren beleuchten Dozenten des Historischen Instituts die Gelehrtengeschichte der vergangenen hundert Jahre, die Rezeption Ernst Moritz Arndts sowie Fragen der Geschichtsmethodik. Zwei einführende Aufsätze geben über die Entwicklung der Geschichtswissenschaften in Greifswald Auskunft – von den Anfängen, noch vor der Gründung des Instituts im Jahr 1863, bis in die heutige Zeit. Ein Personenregister erschließt den reichhaltigen Band.
Die 1993 erschienene Habilitationsschrift ist schon seit über zehn Jahren vergriffen. Als eine auf archivalischen und gedruckten Quellen fußende Analyse der Familien- und Verwandtschaftsstrukturen im nichtfürstlichen Hochadel besitzt sie nach wie vor ihren wissenschaftlichen Wert. Als Quellen werden vornehmlich Selbstzeugnisse (Ehe- und Hausverträge, Testamente, Briefe etc.) herangezogen. Auf diese Weise entsteht ein faszinierendes Bild der Heiratsstrategien, der Versorgungsproblematik, der Ehepraxis und der Personenbeziehungen in den 15 untersuchten Grafen- und Freiherrengeschlechtern des südwestdeutschen Raumes. Die Untersuchung der Familienordnung wird ergänzt durch die Frage nach der Einbettung der Familie in die soziale Aktionsgemeinschaft der Verwandten.Eine Einführung in die zweite Auflage geht auf die Rezeption des Bandes ein, schildert den Fortgang der Forschung für die behandelten Grafen- und Freiherrengeschlechter und behandelt die seither erfolgte Übertragung der Fragestellungen auf fürstliche Dynastien, woraus sich Vergleichsmöglichkeiten für den Hochadel insgesamt ergeben.