Zivilgesellschaftliche Organisationen (ZGOs) in Nicaragua: Motor der Demokratisierung oder Garanten des Status Quo? Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, Funktionen und Potenziale des zivilgesellschaftlichen Sektors im "hybriden" Regime Nicaraguas, das sich durch die Koexistenz formaler demokratischer Strukturen und autokratischer Praxis kennzeichnen lässt. Basierend auf einer umfassenden empirischen Studie werden unterschiedliche Typen zivilgesellschaftlicher Organisationen mit Blick auf ihren Einfluss, ihre Repräsentativität und ihre Autonomie identifiziert. Dabei setzt sich die Autorin kritisch mit von der gängigen Literatur in lokale und internationale zivilgesellschaftliche Akteure gesetzten Hoffnungen auf Demokratisierung und gesellschaftlichen Wandel auseinander.Katharina Obuch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster.
Is civil society’s influence favorable to the evolvement of democratic structures and democratic gender relations? While traditional approaches would answer in the affirmative, the authors highlight the ambivalences. Focusing on women’s organizations in authoritarian and hybrid regimes, they cover the full spectrum of civil society’s possible performance: from its important role in the overcoming of power relations to its reinforcement as backers of government structures or the distribution of antifeminist ideas.
Zivilgesellschaftliche Organisationen (ZGOs) in Nicaragua: Motor der Demokratisierung oder Garanten des Status Quo? Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, Funktionen und Potenziale des zivilgesellschaftlichen Sektors im "hybriden" Regime Nicaraguas, das sich durch die Koexistenz formaler demokratischer Strukturen und autokratischer Praxis kennzeichnen lässt. Basierend auf einer umfassenden empirischen Studie werden unterschiedliche Typen zivilgesellschaftlicher Organisationen mit Blick auf ihren Einfluss, ihre Repräsentativität und ihre Autonomie identifiziert. Dabei setzt sich die Autorin kritisch mit von der gängigen Literatur in lokale und internationale zivilgesellschaftliche Akteure gesetzten Hoffnungen auf Demokratisierung und gesellschaftlichen Wandel auseinander.Katharina Obuch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster.
Is civil society’s influence favorable to the evolvement of democratic structures and democratic gender relations? While traditional approaches would answer in the affirmative, the authors highlight the ambivalences. Focusing on women’s organizations in authoritarian and hybrid regimes, they cover the full spectrum of civil society’s possible performance: from its important role in the overcoming of power relations to its reinforcement as backers of government structures or the distribution of antifeminist ideas.