Katja Rieck – författare
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PDF, Engelska, 20201 230 kr
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Ausgehend von Michel Foucaults Beobachtung, dass die Wissenschaft der politischen Ökonomie eine für die Moderne konstitutive Form der Macht hervorgebracht hat, berücksichtigt diese Studie den imperialen Kontext dieser historischen Wende.Der erste Teil analysiert, wie sich im Kontext des British Empire durch diesen neuen Wissenskorpus ein Dispositiv herausbildete, das neue Identitäten, soziale Praktiken sowie Formen der politischen Intervention und des Widerstands ermöglichte. Der zweite Teil zeigt, wie diese globalen Verflechtungen die Bedingungen für die Entstehung von anti- und postkolonialen Gegendiskursen und -praktiken in Indien geprägt haben. Indem die Studie untersucht, wie die Vorstellungen indischer Eliten von postkolonialer Moderne und damit einhergehende Widerstandspraktiken aus deren Auseinandersetzungen mit global zirkulierenden Diskursen über die politische Ökonomie entstanden sind, zeigt sie die gegenseitige Verflechtung westlicher Moderne und ihrer postkolonialen Alternativen.
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PDF, Engelska, 2015211 kr
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Hat utopisches Denken einen Platz in der Ökonomik? In welchem Verhältnis stehen utopische Entwürfe in der Kunst und wirtschaftswissenschaftliche Theoriebildung? Ökonomische Utopien untersucht die spezifische Rolle ökonomischer Theorie und Praxis im utopischen Diskurs der Moderne – und umgekehrt: die Spuren utopischen Denkens in der Ökonomik seit Beginn einer im modernen Sinn als kapitalistisch zu bezeichnenden Wirtschaftsweise.Wie facettenreich die Beziehungen zwischen Utopie und Ökonomie tatsächlich sind, zeigt das breite thematische Spektrum, das von den Autorinnen und Autoren aus Kultur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften verhandelt wird: Es reicht von anarchokommunistischen Öko-Utopien der Gegenwartsliteratur bis zu Maschinenmenschen in der Malerei, von ökonomisch-utopischen Diskursen in der Populärkultur bis zu den Ideen des kybernetischen Sozialismus, von der philosophischen Reflexion des Glücksspiels als inner- und gegenkapitalistische Utopie bis hin zur Diskussion utopischer Dimensionen heutiger neoklassischer Wirtschaftstheorie.Die Beiträge zeigen, wie pragmatische und normative Motivationen bei der Entwicklung alternativer Wirtschaftsentwürfe ineinander greifen und dass es sich bei ökonomischen Utopien auch um lokale, individuelle, momentane Strategien handeln kann, die der durch Rationalität und Lohnarbeit gekennzeichneten Realität alternative Lebensentwürfe entgegenhalten.