Rhetoric, the Bible, and the origins of free verse
The Early “hymns” of Friedrich Gottlieb Klopstock
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Die Studie bietet erstmalig eine umfassende Untersuchung zur Bedeutung der Metapher in der Poetik. Als kognitiv-sprachliches Phänomen macht die Metapher den literarischen Prozess auf vielfältigste Weise vorstellbar und kommunizierbar. Unter Bezug auf die poetologischen Debatten der Antike wird verfolgt, wie deutschsprachige Autoren vom Mittelalter bis zur Gegenwart in ihren literarischen Werken und theoretischen Äußerungen topische Metaphern kreativ abwandeln, um ihrem jeweiligen Projekt Wirkung zu verschaffen. Wenn auch diachronische Entwicklungen berücksichtigt werden, so geht es vornehmlich darum, poetologische Kommunikation als Netzwerk darzustellen, bei dem Autoren zeitübergreifend auf anthropologische Konstanten und Topoi westlicher Poetik vertrauen, um gruppenbildend und traditionsstiftend ihr Projekt im jeweiligen literarischen Umfeld zu situieren. Ein ausführliches Register ermöglicht die Auffindung grundlegender Metaphern in unterschiedlichen poetologischen Kontexten.
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