Kay Malcher – författare
Faszination von Gewalt
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Die vorliegende Studie interpretiert in vier eng miteinander verzahnten Kapiteln die Texte einer der langlebigsten Erzähltraditionen des deutschen Mittelalters und zielt auf eine Neubeschreibung der aventiurehaften Dietrichepik aus rezeptionsästhetischer Perspektive. Dabei gelangt die Arbeit zu neuen Einsichten im Bereich der narrativen Konstanten des Korpus und zeigt, wie der lang anhaltende Erfolg der Texte zu erklären ist. Die Arbeit lässt sich zugleich als Versuch verstehen auszutesten, wie ‚wörtlich‘ man mittelalterliche Schemaliteratur eigentlich lesen darf.
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Die narratologische Erforschung deutschsprachigen, heldenepischen Erzählens im Mittelalter steckt noch in den Kinderschuhen. Konsequent verfehlen die Konjunkturen moderner Erzählforschung und ihre Instrumente die entsprechenden Texte. Begründungen dafür liefern bekannte Einwände: Inwieweit müssen die primär an modernen Texten entwickelten Modelle zunächst historisiert werden? Ist von ihrer Anwendung auf heldenepische Texte überhaupt ein relevanter interpretatorischer Mehrwert zu erwarten?
Solchen Fragen widmete sich 2016 eine Dresdner Tagung zum Erzählen in mittelhochdeutscher Heldenepik, deren Ergebnisse dieser Band versammelt. In exemplarischen Textanalysen schließen die Beiträge heldenepisches Erzählen auf und reflektieren Potentiale und Grenzen narratologischer Theoriebildung. Das Gravitationszentrum der Diskussion bildet dabei die narratologische Leitdifferenz von histoire und discours. Sie wird hier freilich nicht allein als kategoriale Bestimmung gefasst. Vielmehr diskutieren und konzeptualisieren die einzelnen Beiträge den begrifflichen Zusammenhang immer wieder und auf unterschiedliche Art und Weise neu. Sie machen dadurch das Konzept ‚Narratologie‘ allererst systematisch befragbar.
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Die narratologische Erforschung deutschsprachigen, heldenepischen Erzählens im Mittelalter steckt noch in den Kinderschuhen. Konsequent verfehlen die Konjunkturen moderner Erzählforschung und ihre Instrumente die entsprechenden Texte. Begründungen dafür liefern bekannte Einwände: Inwieweit müssen die primär an modernen Texten entwickelten Modelle zunächst historisiert werden? Ist von ihrer Anwendung auf heldenepische Texte überhaupt ein relevanter interpretatorischer Mehrwert zu erwarten?
Solchen Fragen widmete sich 2016 eine Dresdner Tagung zum Erzählen in mittelhochdeutscher Heldenepik, deren Ergebnisse dieser Band versammelt. In exemplarischen Textanalysen schließen die Beiträge heldenepisches Erzählen auf und reflektieren Potentiale und Grenzen narratologischer Theoriebildung. Das Gravitationszentrum der Diskussion bildet dabei die narratologische Leitdifferenz von histoire und discours. Sie wird hier freilich nicht allein als kategoriale Bestimmung gefasst. Vielmehr diskutieren und konzeptualisieren die einzelnen Beiträge den begrifflichen Zusammenhang immer wieder und auf unterschiedliche Art und Weise neu. Sie machen dadurch das Konzept ‚Narratologie‘ allererst systematisch befragbar.