Ausgangspunkt der Untersuchung sind Erfahrungen von Frauen, die an Orten in Deutschland und in Brasilien an Frauenliturgien und -ritualen teilnehmen. Sie kommen in dieser qualitativen Untersuchung zu Wort und ihre Aussagen werden auf das Verhältnis von Frauen und Kirche hin untersucht, auf ihre wechselseitigen Fremdheiten bis hin zu Ausschließungsmechanismen. Der Befund wird auf der Basis von vier Theorieangeboten (Nelle Morton, Michel Foucault, Victor W. Turner, Hans-Joachim Sander) gegengelesen und zur Basis für eine balancierte Pastoral.Das Konzept der balancierten Pastoral, das sich durch Achtsamkeit auf konkrete Orte und Beweglichkeit in Positionen auszeichnet, erweist sich auch an anderen Orten mit Pluralitäts- und Differenzproblematiken (z. B. Jugendkirchen und Basisgemeinden) als tauglicher Weg aus Ressentiment und Ausschluss.
Um neue Perspektiven für die Seelsorge zu gewinnen, haben mehr als zwei Drittel der Bistümer im deutschsprachigen Raum in den letzten zwei Jahrzehnten synodale Prozesse initiiert. Als grundlegende Handlungsprinzipien sind dabei die Ausrichtung an einer gemeinsamen Vision und eine konsequente Beteiligungsorientierung zu beobachten:* Was verhilft der Kirche in der Krise zu zeit- und evangeliumsgemäßen Schwerpunkten?* Wie kann eine diözesane Standortbestimmung unterschiedliche Gruppen in Kirche und Gesellschaft einbeziehen?Aus theologischer und organisationswissenschaftlicher Sicht analysiert der Autor die Gestaltung pastoraler Strategieprozesse und leitet praktische Folgerungen für künftige ortskirchliche Beteiligungsvorgänge ab.
Um neue Perspektiven für die Seelsorge zu gewinnen, haben mehr als zwei Drittel der Bistümer im deutschsprachigen Raum in den letzten zwei Jahrzehnten synodale Prozesse initiiert. Als grundlegende Handlungsprinzipien sind dabei die Ausrichtung an einer gemeinsamen Vision und eine konsequente Beteiligungsorientierung zu beobachten:* Was verhilft der Kirche in der Krise zu zeit- und evangeliumsgemäßen Schwerpunkten?* Wie kann eine diözesane Standortbestimmung unterschiedliche Gruppen in Kirche und Gesellschaft einbeziehen?Aus theologischer und organisationswissenschaftlicher Sicht analysiert der Autor die Gestaltung pastoraler Strategieprozesse und leitet praktische Folgerungen für künftige ortskirchliche Beteiligungsvorgänge ab.
Ausgangspunkt der Untersuchung sind Erfahrungen von Frauen, die an Orten in Deutschland und in Brasilien an Frauenliturgien und -ritualen teilnehmen. Sie kommen in dieser qualitativen Untersuchung zu Wort und ihre Aussagen werden auf das Verhältnis von Frauen und Kirche hin untersucht, auf ihre wechselseitigen Fremdheiten bis hin zu Ausschließungsmechanismen. Der Befund wird auf der Basis von vier Theorieangeboten (Nelle Morton, Michel Foucault, Victor W. Turner, Hans-Joachim Sander) gegengelesen und zur Basis für eine balancierte Pastoral.Das Konzept der balancierten Pastoral, das sich durch Achtsamkeit auf konkrete Orte und Beweglichkeit in Positionen auszeichnet, erweist sich auch an anderen Orten mit Pluralitäts- und Differenzproblematiken (z. B. Jugendkirchen und Basisgemeinden) als tauglicher Weg aus Ressentiment und Ausschluss.
Konrad Baumgartner gehört zweifelsohne zu den bedeutenden Pastoraltheologen seiner Zeit. Die vorliegende Festschrift zu seinem 80. Geburtstag bietet eine Auswahl von 34 Aufsätzen aus seinem wissenschaftlichen Œuvre und lässt dabei die Schwerpunkte seiner praktisch-theologischen Forschungen, aber auch deren große thematische Bandbreite erkennbar werden: von der Katechese und der Geschichte der Pastoraltheologie, der Bußpastoral, dem Seelsorgegespräch, der Theologie der pastoralen Berufe, der Sakramentenpastoral bis hin zur Gemeindeseelsorge und zur Trauerpastoral. Akademische Schüler und Wegbegleiter/innen führen dabei kurz in die Themengebiete ein und würdigen die Impulse Konrad Baumgartners für eine lebensdienliche Pastoral.