Dieses Buch wendet sich einem der großen Themen der Menschheit zu: dem irdischen Dasein als strukturierter Lebensspanne. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der christliche Glaube sich selbst in seiner Verwobenheit mit dem Lebenslauf zu verstehen vermag. Mit Hilfe aktueller Bildakt-Forschung werden wissenschaftliche Theoriemodelle religiöser Entwicklung mit alltagspraktischen und historischen Bildwelten innovativ vernetzt.Die vorliegende Studie zielt auf Virtuosität im Spiel mit der hier erarbeiteten Klaviatur der Imaginationen. Sie ermöglicht und trainiert, Modelle religiöser Entwicklung ästhetisch zu durchdenken und verhärtete Vorstellungen zu relativieren. Das Schlusskapitel erweist die Potentiale solcher Virtuosität anhand der Herausforderungen des ''generationenverbindenden Abendmahls''.
Praktische Theologie als Gestaltlehre des Glaubens lebt nach Klaus Raschzok in entscheidender Weise vom modellhaften Denken: Phänomene beobachten, beschreiben und die Erkenntnisse zu Modellen verdichten, ermöglicht, mit neuen Eindrücken und Herausforderungen umzugehen. Modellvorstellungen steuern Wahrnehmungen – und umgekehrt. Der praktisch-theologische Diskurs kennt Modelle, die eine beeindruckende Karriere gemacht haben, z. B. das des Theaters in der Gottesdiensttheorie oder des Films in der Homiletik. Andere haben sich nicht behaupten können bzw. hatten nach einer Weile plötzlich ausgedient.Weggefährten und Kollegen Klaus Raschzoks erörtern aus ihrer Perspektive Phänomene des modellhaften Denkens. Das Zusammenspiel der Beiträge präsentiert das zukunftsweisende Potential des Faches Praktische Theologie.
Dieses Buch wendet sich einem der großen Themen der Menschheit zu: dem irdischen Dasein als strukturierter Lebensspanne. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der christliche Glaube sich selbst in seiner Verwobenheit mit dem Lebenslauf zu verstehen vermag. Mit Hilfe aktueller Bildakt-Forschung werden wissenschaftliche Theoriemodelle religiöser Entwicklung mit alltagspraktischen und historischen Bildwelten innovativ vernetzt.Die vorliegende Studie zielt auf Virtuosität im Spiel mit der hier erarbeiteten Klaviatur der Imaginationen. Sie ermöglicht und trainiert, Modelle religiöser Entwicklung ästhetisch zu durchdenken und verhärtete Vorstellungen zu relativieren. Das Schlusskapitel erweist die Potentiale solcher Virtuosität anhand der Herausforderungen des ''generationenverbindenden Abendmahls''.
Praktische Theologie als Gestaltlehre des Glaubens lebt nach Klaus Raschzok in entscheidender Weise vom modellhaften Denken: Phänomene beobachten, beschreiben und die Erkenntnisse zu Modellen verdichten, ermöglicht, mit neuen Eindrücken und Herausforderungen umzugehen. Modellvorstellungen steuern Wahrnehmungen – und umgekehrt. Der praktisch-theologische Diskurs kennt Modelle, die eine beeindruckende Karriere gemacht haben, z. B. das des Theaters in der Gottesdiensttheorie oder des Films in der Homiletik. Andere haben sich nicht behaupten können bzw. hatten nach einer Weile plötzlich ausgedient.Weggefährten und Kollegen Klaus Raschzoks erörtern aus ihrer Perspektive Phänomene des modellhaften Denkens. Das Zusammenspiel der Beiträge präsentiert das zukunftsweisende Potential des Faches Praktische Theologie.