Leon Schmieder – författare
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Inbunden, Tyska, 2022
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Die literarische Beschreibung zeigt sich als eines der zentralen Elemente spätantiker Dichtung. Sie dient dabei insofern in einer Doppelrolle, als sie in einem Wechselspiel sowohl der Repräsentation multisensorischer Wahrnehmungen als auch der Durchbrechung der durch sie erzeugten Illusion durch metapoetische Diskurse zuarbeitet. Diese Selbstreferentialität macht die spätantike Deskription zum Raum einer intensiven literarischen Kommunikation zwischen Dichter und Leserschaft in unterschiedlichen Gattungen und Kontexten. Die vorliegende Arbeit untersucht anhand ausgewählter Werke der zwischen dem späten 4. und dem frühen 5. Jh. wirkenden Dichter Claudian, Prudenz und Ausonius systematisch die textuellen Strategien der Beschreibung. Dabei werden die Texte unter Beachtung antiker Konzeptualisierungen der descriptio und unter Zuhilfenahme moderner literatur- und kulturwissenschaftlicher Modelle analysiert. Die Texte zeigen dabei sowohl eine Weiterführung als auch eine Intensivierung bereits bestehender Traditionen, die sich in einer produktiven Nutzung von Intertexten, einer komplexen Medialität und einer mit Distanz und Nähe spielenden Textwelt äußern.
Del 141 - Palingenesia
The Senses on Edge?: Overstrained and Fading Sensory Perception in Graeco-Roman Literature
Inbunden, Engelska, 2025
819 kr
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PDF, Engelska, 2025659 kr
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Ancient literature abounds with portrayals of and reflections on sensory experience, yet there has been no systematic study of its more extreme and marginal phenomena, be it a loss of the senses or their overstimulation. This volume on Graeco-Roman perceptions of sensory experience therefore investigates the aspect of the extreme from multiple angles, encompassing philosophical, social, and literary perspectives. The contributions analyse texts spanning from the Greek Classical period to Roman Late Antiquity and from epigram to epic. They investigate both textual strategies of evoking sensory experiences that were considered extreme by certain agents or groups and the discourses that evolved around them in their socio-cultural context. The volume thereby adds to the flourishing field of sensory studies within Classics by mapping out the sensory extreme and exploring its interrelation with affect and emotion.