Malte-Christian Gruber – författare
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PDF, Tyska, 2018371 kr
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Letzte Worte binden seltener die Person, die damit ihren "letzten" Willen erklärt, sondern vor allem diejenigen, denen eine letztwillige Verfügung gilt. Daneben bergen sie die Möglichkeit, Selbstbindungen über den Tod hinaus zu erzeugen, womöglich sogar postmortale Identitäten zu generieren. Das "Gedächtnis des Willens" besteht demnach nicht nur aus Versprechen und Verpflichtungen, sondern begründet vielmehr Verantwortung. Die Überwindung der eigenen Vergänglichkeit ist nicht bloß ein kulturspezifisches Desiderat, sondern darüber hinaus ein geradezu universeller Menschheitstraum.°°Letzte Worte und letzter Wille müssen jedoch nicht unbedingt an die Bedingung des Todes geknüpft sein. Auch der Angeklagte, dem im Strafprozess das "letzte Wort" gebührt, lebt heute natürlich weiter – wenngleich unter einem nachfolgenden Diktum, das für ihn und andere bindend ist. Die Autorinnen und Autoren des Bandes widmen sich dem Thema anhand unterschiedlicher Beispiele aus dem juristischen, rezeptionsgeschichtlichen, rechtshistorischen, althistorischen, literaturwissenschaftlichen und kunstgeschichtlichen Bereich.°°
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PDF, Tyska, 2018544 kr
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Bei Share Economy denkt heute kaum jemand mehr an Kärrnerarbeit, die Mühsal und das tagtägliche Kleinklein, die für den nachhaltigen Betrieb teilwirtschaftlicher Unternehmen oder Kooperativen nötig sind. Viel beliebter erscheint der Gedanke an eine digitale Allmende. Wer dieser Vorstellung die sozialen, kulturellen und physischen Gegebenheiten gegenüberstellt, die der Reallokation von Sachgütern und anderen Wertigkeiten eingeschrieben sind, stößt auf ihre kritischen Punkte. Politische Praxis, Management, Kollaborationsbereitschaft, Zugang zu Ressourcen, Solidarität und Verlässlichkeit unter den Beteiligten fallen nicht vom Himmel. Sie müssen täglich neu erarbeitet, gepflegt und konsolidiert werden.°°°°Um die damit verbundenen Schwierigkeiten verorten und verstehen zu können, bedarf es zusätzlicher, interdisziplinär angelegter Betrachtungen und Vergleiche zwischen Vergangenheit und Gegenwart. So versammelt das Buch Beiträge zu neuartigen Phänomenen kollektiven Wirtschaftens aus dem ökonomie-, kultur- und rechtsgeschichtlichen Bereich sowie aus rechts-, kunst- und betriebswissenschaftlicher Perspektive.°°
Del 197 - Jus Privatum
Bioinformationsrecht
Zur Persönlichkeitsentfaltung des Menschen in technisierter Verfassung
Inbunden, Tyska, 2015
2 054 kr
Tillfälligt slut
Bio- und Informationstechnologien generieren ständig neue, bislang kaum für möglich gehaltene Verbindungen zwischen Technischem und Lebendigem. Im Recht werfen diese technisch-lebendigen Assoziationen grundsätzliche Fragen auf, wenn es beispielsweise darum geht, welche Persönlichkeits- oder Eigentumsrechte an extrakorporal gelagerten Körpersubstanzen oder auch an genetischer Information bestehen. Ebenso ist eine Antwort darauf zu finden, welche Bedeutung neuronalen Daten für den Beweis psychischer Schädigungen im Schmerzensgeldprozess zukommt. Und nicht zuletzt erhebt sich die Rechtsfrage, ob der Eingriff in ein informationstechnisches System als persönlichkeitsverletzend gelten darf, weil dieses womöglich wie ein ausgelagerter Körperteil zu behandeln ist. Malte Gruber untersucht, wie sich diese Problemstellungen auf die privatrechtlichen Deutungen von Person, Sache und Rechtsverhältnis auswirken und dabei ein technologieübergreifendes Recht formieren: Bioinformationsrecht handelt von der engen Verknüpfung informationstechnisch-artifizieller und körperlich-lebendiger Prozesse, in denen sich die Persönlichkeit des Menschen in technisierter Verfassung entfaltet.