Marco de Paolis – författare
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Del 1 - Deutsche Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg
Monte Sole Marzabotto
Inbunden, Tyska, 2024
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Del 2 - Deutsche Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg
Schwierige Justiz
Inbunden, Tyska, 2025
380 kr
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PDF, Tyska, 2024357 kr
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Das Massaker von Marzabotto ist das schwerste von Deutschen an italienischen Zivilisten begangene Kriegsverbrechen. Tathergang und langwierige juristische Aufarbeitung werden hier rekonstruiert.In den Ortschaften um Marzabotto am Monte Sole in der Emilia Romagna ermordeten Angehörige der 16. SS-Panzergrenadier-Division »Reichsführer SS« unter Walter Reder im Herbst 1944 fast 800 Männer, Frauen und Kinder. Paolo Pezzino rekonstruiert die Verbrechen der SS-Angehörigen in den einzelnen Ortschaften sowie die später in verschiedenen Prozessen vorgebrachten Rechtfertigungen der Täter, die von den italienischen Zeugen demontiert wurden. Die Zeugenaussagen belegen eindrücklich die verheerende Dynamik und die Grausamkeit der Ereignisse. Marco De Paolis beschreibt anschließend den Prozess gegen Walter Reder im Jahr 1951 und die nach Wiederentdeckung des »Schranks der Schande«, in dem Akten über deutsche Kriegsverbrechen verschlossen lagen, seit 2002 in La Spezia von ihm geführten Ermittlungen. Diese mündeten 2007 in einen Prozess in Abwesenheit der Angeklagten. Im Laufe der Jahrzehnte wurden 448 Zeugen und Angeklagte zum Massaker vernommen. Eine Aufstellung der Tatorte und Aussagen sowie Ausschnitte und Faksimiles aus den Prozessakten fordern ausdrücklich zu einer weiteren Auseinandersetzung mit diesem wenig beachteten Kapitel der deutschen Geschichte auf.
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PDF, Tyska, 2025370 kr
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Die Verbrechen an der italienischen Zivilbevölkerung während der deutschen Besatzung 1943-1945 blieben jahrzehntelang ungesühnt. Was waren die Gründe für die langwierige juristische Aufarbeitung?Am Ende des Zweiten Weltkriegs blieb die juristische Verfolgung der Verbrechen, die während der deutschen Besatzung an der italienischen Zivilbevölkerung begangen wurden, stark eingeschränkt. Nur in einigen wenigen spektakulären Fällen wurde tatsächlich ermittelt. Die Alliierten verzichteten weitgehend darauf, die deutschen Täter zur Rechenschaft zu ziehen, und auch die Italiener beendeten diese Phase der Strafverfolgung - von wenigen Verurteilungen abgesehen - schon bald. Erst 1994 kam erneut Bewegung in die juristische Aufarbeitung, als im Palazzo Cesi in Rom, dem Sitz der italienischen Militärgeneralstaatsanwaltschaft, der sogenannte Schrank der Schande entdeckt wurde. Dort lagerten Hunderte von Gerichtsakten zu den zahlreichen zwischen 1943 und 1945 begangenen Kriegsverbrechen, die 1960 von der Militärgeneralstaatsanwaltschaft illegal archiviert worden waren. Die Gründe für die eingeschränkte, verzögerte und schließlich verweigerte Gerechtigkeit lagen unter anderem in der Staatsräson, dem Schutz der italienischen Kriegsverbrecher und einer militärischen Kultur, die weder der Verteidigung der Zivilbevölkerung im Krieg Priorität einräumte, noch bereit war, die Immunität der Uniformierten infrage zu stellen.
Häftad, Italienska
530 kr
Tillfälligt slut