Martin Mettin – författare
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Häftad, Tyska, 2021
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Es sind die im Zuge dieses Prozesses vernachlässigten Potentiale des Hörens, die einen kritischen Einspruch gegen solche Verdinglichung geltend machen können.
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Die Geschichte der Philosophie ist eine Geschichte des denkenden Sehens. Zwar bedeutet dieses Sehen Aufklärung, jedoch wächst kulturgeschichtlich zugleich seine Tendenz zum instrumentellen Registrieren, zur „Okulartyrannis“. Es sind die im Zuge dieses Prozesses vernachlässigten Potentiale des Hörens, die einen kritischen Einspruch gegen solche Verdinglichung geltend machen können. Diese These der späten Arbeiten Ulrich Sonnemanns nimmt Martin Mettin zum Ausgangspunkt. Dabei rekonstruiert er entlang des Sonnemannschen Œuvres die Untergrundgeschichte einer verdrängten Philosophie des Hörens. Aufklärung erweist sich hier als Forderung nach Hellhörigkeit, nach einer sensiblen Aufmerksamkeit für die von Widersprüchen verdunkelte Welt. Erstmalig stellt das vorliegende Buch alle Werkphasen Ulrich Sonnemanns in ihrem systematischen Zusammenhang dar und ruft damit einen zu Unrecht vergessenen Denker des 20. Jahrhunderts wieder ins öffentliche Bewusstsein. Im Zentrum steht Sonnemanns Ansatzder Negativen Anthropologie (1969). Anhand dieser ergründet der Autor die philosophische Bedeutung von Hörerfahrungen im Zusammenspiel von Ideen- und Zeitgeschichte, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Psychoanalyse.
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PDF, Tyska, 2019191 kr
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In den Kultur- und Geisteswissenschaften hat sich die Sicht auf Walter Benjamin als einem Denker der Visualität etabliert. Nicht nur gelten seine Texte zu Film und Fotografie als Vorläufer der Medientheorie. Vor allem Benjamins Methode, in Bildern zu denken, ist oftmals als ein Primat der optischen Erfahrung in seinem Denken gedeutet worden. Was jedoch geschieht, wenn man diese Hauptwege der Rezeption verlässt und den Spuren der weitaus weniger beachteten Klänge und Geräusche in Benjamins Texten nachforscht? Was zeichnet sich ab, wenn akustische Denkfiguren ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken?Diesem Lektüreversuch ist die vorliegende Studie gewidmet. Im Mittelpunkt stehen auch hier Überlegungen zum dialektischen Bild, das allerdings weniger visuell gefasst wird, vielmehr variierende Bedeutung im Sinne von Sprach- und Klangbildern annimmt. Als zentrales Motiv erweist sich dabei das Echo: In dieser literarischen Denkfigur verschränkt sich Sprachphilosophie mit Reflexionen über verstellte Erfahrungsmöglichkeiten und Geschichtsbetrachtungen.