Matthias Attig – författare
Textuelle Formationen Von Erinnerung Und Gedächtnis
Linguistische Studien Zum Erzählen in Uwe Johnsons »Jahrestagen«
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Eine systematische Analyse der Struktur von Uwe Johnsons monumentalem Roman Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl ist bislang ein Desiderat geblieben; die vorliegende Untersuchung soll diese Lücke schließen. Sie richtet ihr Augenmerk dazu primär auf jene Mnemopoetik, die dem Roman sein charakteristisches Gepräge gibt und die ihrerseits durch eine systematische Engführung der einzelnen Erinnerungen und ihrer Gehalte gekennzeichnet ist. Zur Beschreibung dieser strukturellen Eigenart werden sprach- und literaturwissenschaftliche Ansätze zu einem integrativen exegetischen Instrumentarium zusammengeführt, das die Inhalts- und die Formseite des Textes konsequent aufeinander bezieht. Es erlaubt so, Figuren der mimetischen Darstellung unbewusst ablaufender und potentiell unendlicher Erinnerungsvorgänge zum einen und solche der Konstitution einer reflektierten, intentionalen Erinnerung zum anderen nachzuzeichnen und jeweils an paradigmatische textuelle Muster rückzubinden. Dieses analytische Rüstzeug wird in einer Reihe von Einzelstudien erprobt und sukzessive erweitert; dabei fällt auch auf die Disposition des Romans im Ganzen wie auf seine poetologischen, erinnerungs- und sprachtheoretischen Voraussetzungen ein Licht.
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Eine systematische Analyse der Struktur von Uwe Johnsons monumentalem Roman Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl ist bislang ein Desiderat geblieben; die vorliegende Untersuchung soll diese Lücke schließen. Sie richtet ihr Augenmerk dazu primär auf jene Mnemopoetik, die dem Roman sein charakteristisches Gepräge gibt und die ihrerseits durch eine systematische Engführung der einzelnen Erinnerungen und ihrer Gehalte gekennzeichnet ist. Zur Beschreibung dieser strukturellen Eigenart werden sprach- und literaturwissenschaftliche Ansätze zu einem integrativen exegetischen Instrumentarium zusammengeführt, das die Inhalts- und die Formseite des Textes konsequent aufeinander bezieht. Es erlaubt so, Figuren der mimetischen Darstellung unbewusst ablaufender und potentiell unendlicher Erinnerungsvorgänge zum einen und solche der Konstitution einer reflektierten, intentionalen Erinnerung zum anderen nachzuzeichnen und jeweils an paradigmatische textuelle Muster rückzubinden. Dieses analytische Rüstzeug wird in einer Reihe von Einzelstudien erprobt und sukzessive erweitert; dabei fällt auch auf die Disposition des Romans im Ganzen wie auf seine poetologischen, erinnerungs- und sprachtheoretischen Voraussetzungen ein Licht.
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Sprache stellt Gesellschaft her und schafft soziale Wirklichkeit. Durch Sprache sind wir miteinander verbunden und können in demokratischen Dialog, in Aushandlungsprozesse treten. In Sprache manifestieren sich aber auch Machtverhältnisse und Ausgrenzungspraktiken. Ebenso wie in früheren Diskursen zeigt sich auch in aktuellen Debatten um Themen wie beispielsweise die Coronapandemie, das Impfen, Kriegshandlungen, Menschenrechte oder Klima- und Energiepolitik, dass unser Wissen sich unhintergehbar in den Perspektiven formiert, die den Bedeutungen und Mustern der Wörter, Sätze und Texte sowie Bilder inhärent sind und mit denen wir uns und anderen die Welt erschließen. In dem Buch versammeln sich Beiträge, die das Spannungsverhältnis zwischen Sprache als kreativem, dynamischem Netz einerseits und Sprache als archivierendem, statischem Werk andererseits unter empirischen Gesichtspunkten, aber auch in (sprach-)theoretischer und methodischer Hinsicht behandeln. Der erste Teil umfasst pointierte Themenbeiträge, der zweite ein längeres Interview zur Sprachkritik als Gesellschaftskritik gefolgt von einer Diskussionseinheit zur Ambivalenz von Sprache zwischen Statik und Dynamik. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die soziopragmatische Linguistik des Deutschen und bringt diese mit sprachsystematischen Aspekten in Verbindung.
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Sprache stellt Gesellschaft her und schafft soziale Wirklichkeit. Durch Sprache sind wir miteinander verbunden und können in demokratischen Dialog, in Aushandlungsprozesse treten. In Sprache manifestieren sich aber auch Machtverhältnisse und Ausgrenzungspraktiken. Ebenso wie in früheren Diskursen zeigt sich auch in aktuellen Debatten um Themen wie beispielsweise die Coronapandemie, das Impfen, Kriegshandlungen, Menschenrechte oder Klima- und Energiepolitik, dass unser Wissen sich unhintergehbar in den Perspektiven formiert, die den Bedeutungen und Mustern der Wörter, Sätze und Texte sowie Bilder inhärent sind und mit denen wir uns und anderen die Welt erschließen. In dem Buch versammeln sich Beiträge, die das Spannungsverhältnis zwischen Sprache als kreativem, dynamischem Netz einerseits und Sprache als archivierendem, statischem Werk andererseits unter empirischen Gesichtspunkten, aber auch in (sprach-)theoretischer und methodischer Hinsicht behandeln. Der erste Teil umfasst pointierte Themenbeiträge, der zweite ein längeres Interview zur Sprachkritik als Gesellschaftskritik gefolgt von einer Diskussionseinheit zur Ambivalenz von Sprache zwischen Statik und Dynamik. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die soziopragmatische Linguistik des Deutschen und bringt diese mit sprachsystematischen Aspekten in Verbindung.