In the ninth and tenth centuries the Vikings created a cultural network that spanned four continents: from the Caspian Sea to the North Atlantic and from the Arctic Circle to the Mediterranean. The Viking Age was a period of major change as a result of the Vikings' impact on neighboring areas and the introduction of external influences into Scandinavia. This book explores Viking culture from a global perspective, examining the influences of their varied contacts from around the world and how Viking Scandinavia drew from both Christian Europe and the Islamic world. The book focuses on the core period of the Viking Age, from the late eighth to the early eleventh centuries. New discoveries by archaeologists and metal detectorists highlight the interconnected nature of the cultures of Europe, Byzantium, and the Middle East.Vikings accompanies a major exhibition developed jointly by the British Museum, the National Museum of Denmark, and the Museum for Prehistory and Early History in Berlin. Edited by the exhibition curators Gareth Williams, Peter Pentz, and Matthias Wemhoff and with contributions from a number of key experts, the book, with its strong, flowing narrative and integrated illustrations, draws on a wealth of Viking objects to provide a rich and vivid account of the impact of Viking expansion throughout the world.
Wie ein Orkan fegte die neue, die moderne Zeit durch die Welt des Mittelalters. In den Zentren entwickelte sich ein nie dagewesener Erfindergeist. Mit dem massiven Städteboom begann eine Epoche von beispielloser Kühnheit und Kreativität. Eine Zeit, der wir geniale Alltagserfindungen wie Brille, Kompass und Uhrwerk verdanken und atemberaubende Bauwerke wie die gotischen Kathedralen. Die Geburtsstunde des Bürgertums schlug mit der urbanen Revolution um 1200.Auf der Basis jüngster archäologischer Erkenntnisse zeichnen Gisela Graichen und Matthias Wemhoff ein unbekanntes Bild von der Gründerzeit der Städte, in denen wir heute leben – von den ersten Rathäusern bis zur heimlichen Supermacht der Hanse, von der Erfindung des Umweltschutzes und des Stadtmanagements bis zu den Umwälzungen in Bildung und Medizin. Vor allem aber erzählen sie ganz nah von den Menschen, die einst das neue »Zeitalter der Städte« begründeten.
Genie, Barbar und Welteroberer – 800 Jahre Dschingis KhanDer Mongolenherrscher Dschingis Khan (ca. 1162 – 1227) schuf das größte Landimperium der Geschichte. Mit brutaler Härte einte er die zerstrittenen mongolischen Stämme, beendete die Willkürherrschaft der Stammesfürsten, setzte für alle geltende, schriftliche Gesetze durch und begründete in seinem Reich eine Ära der Stabilität und Sicherheit. Seine Eroberungen verbanden China und Europa und ermöglichten die Erfolgsgeschichte der Seidenstraße. Unter seinen Nachfahren drangen mongolische Reiterheere bis nach Wien und kurz vor Berlin vor. Ihre zügellose Grausamkeit versetzte die Menschen in Angst und Schrecken. Wie hat die mongolische Invasion die Geschichte Europas geprägt? Auf der Grundlage neuester archäologischer Entdeckungen erzählen Gisela Graichen und Matthias Wemhoff das Leben des so genialen wie gewalttätigen Steppenkriegers und des mongolischen Jahrhunderts, das die Welt veränderte.